Zeichnen gegen das Vergessen

Deutschland/Österreich 2014 · 67 Minuten
Regie: Bärbel Jacks
Drehbuch:
Kamera: Tobias Corts
Schnitt: Georg Michael Fischer

»›Ich will diese Kinder aus dem Vergessen heraus­holen, das treibt mich an.‹ Manfred Bockel­mann hat über Jahre die Fotos der in Auschwitz inhaf­tierten und zum größten Teil getöteten Kinder gesammelt. Aus diesen Vorlagen fertigt er seine sensiblen Kohle­zeich­nungen, die in verschie­denen Ausstel­lungen mitt­ler­weile um die Welt gehen. Die Filme­ma­cherin Bärbel Jacks begibt sich mit Manfred Bockel­mann auf die Reise zu dem Ort an dem diese Fotos entstanden sind und begegnet dabei einigen Zeit­zeugen, den letzten Über­le­benden dieses unsag­baren Verbre­chens. Dass man nach Auschwitz keine Gedichte mehr schreiben dürfte, schrieb einst Theodor W. Adorno. Der Künstler Manfred Bockel­mann schafft stell­ver­tre­tend für uns alle das Unmög­liche: Er lässt uns in das Antlitz des Schre­ckens schauen und verleiht dabei den Kindern eine tiefe Würde.« (Daniel Sponsel · DOKfest München)

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Kinoprogramm München: Do. 08.02.2018 – Mi. 14.02.2018

Zeichnen gegen das Vergessen Monopol Do. 19:00 (anschl. Publi­kums­ge­spräch)
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