Shooting the Mafia

Irland/USA 2019 · 97 Minuten
Regie: Kim Longinotto
Musik: Ray Harman
Schnitt: Ollie Huddleston

»„Die Kamera war die Chance meines Lebens“, erzählt die 84jährige Letizia Battaglia gleich zu Beginn des Doku­men­tar­filmes. Mit 16 heiratet sie, um den Zwängen ihres Eltern­hauses zu entkommen. Doch wirklich frei wird sie erst, als sie sich mit Ende 30 von ihrem Ehemann trennt. Um ihre drei Kinder ernähren zu können, beginnt sie als Jour­na­listin für die linke Tages­zei­tung L‘Ora zu arbeiten. Als sie im Auftrag der Zeitung in ihre Heimat, Sizilien, geschickt wird, fängt sie an zu foto­gra­fieren. So entstehen schon früh erschüt­ternde Moment­auf­nahmen von einer Stadt, die unter der Fuchtel der Mafia steht. Bis zu diesem Zeitpunkt regiert die Cosa Nostra unge­hin­dert, die Weltöf­fent­lich­keit nimmt keine Notiz von ihren Verbre­chen. Doch das ändert sich, als Letizia Battaglia alias „fotografa militanta“ die brutalen Morde und den Einfluss der Mafia zu doku­men­tieren beginnt und somit Opfern und Tätern ein Gesicht gibt. Die Presse reißt sich um ihre Fotos. Später – während der Zeit der spek­ta­ku­lären Anti-Mafia-Prozesse der Unter­su­chungs­richter Falcone und Borsel­lino – geht sie sogar in die Politik, um sich aktiver im Kampf gegen die Cosa Nostra einsetzen zu können.« (Bimovie 2019)

top

Kinoprogramm München: Do. 07.11.2019 – Mi. 13.11.2019

Shooting the Mafia (OmeU) Neues Maxim Do./Mo. 21:00 (Bimovie 25)
(artechock-Artikel)
top