Making Montgomery Clift

USA 2018 · 89 Minuten · FSK: ab 6
Regie: Robert Clift, Hillary Demmon
Drehbuch: ,
Kamera: Robert Clift
Schnitt: Hillary Demmon

»Neben Marlon Brando und James Dean gilt der 1920 geborene Mont­go­mery Clift als einer der US-Schau­spieler, dem es durch seine intensive, emotio­nale Spiel­weise gelang, ein neues, sensi­bleres Männ­lich­keits­bild im Holly­wood­kino zu etablieren. In Erin­ne­rung blieb Clift aber vor allem als tragische, zur Selbst­zer­stö­rung neigende Gestalt – nicht zuletzt deshalb, weil er (auch) Männer liebte. Das zu Clifts 100. Geburtstag erschei­nende doku­men­ta­ri­sche Porträt kann daher als Neube­trach­tung der Person und des Künstlers Mont­go­mery Clift begriffen werden. Mit seiner Co-Regis­seurin Hillary Demmon begibt sich Robert Anderson Clift – der jüngste Neffe Mont­go­merys, der erst nach dessen Tod geboren wurde – auf Spuren­suche. Dabei kann das Duo auf ein umfang­rei­ches, von Roberts Vater Brooks ange­legtes Archiv zurück­greifen, das neben Zeitungs­ar­ti­keln, Foto­gra­fien, Briefen und Notizen auch zahl­reiche Tonband­auf­nahmen enthält, auf denen Tele­fon­ge­spräche von Brooks mit Mont­go­mery, aber auch mit der gemein­samen Mutter und mit Mont­go­merys Biografin Patricia Bosworth zu hören sind. Hinzu kommen Inter­views, die Robert mit Zeitzeug_innen führt, und Film­aus­schnitte.« (kino-zeit.de)

Kinoprogramm München: Do. 09.09.2021 – Mi. 15.09.2021

Making Mont­go­mery Clift (OmU) City-Atelier Mo. 21:15 (MonGay)