Freie Räume – Eine Geschichte der Jugendzentrumbewegung

Deutschland 2019 · 102 Minuten
Regie: Tobias Frindt
Drehbuch:
Schnitt: Tobias Frindt

»Der Doku­men­tar­film zeichnet die Entste­hung, Entwick­lung und Wirkung der Jugend­zen­trums­be­we­gung nach. Im Zuge der 68er-Bewegung enga­gierten sich Anfang der 70er-Jahre Tausende von Jugend­li­chen in West­deutsch­land dafür, dass in ihren Städten und Gemeinden selbst­ver­wal­tete Jugend­zen­tren und Jugend­häuser einge­richtet werden. Die Idee dahinter: Treff­punkte zur Frei­zeit­ge­stal­tung zu schaffen, die frei sind von Konsum­zwang und einer Kontrolle durch die Eltern­ge­nera­tion. Die Aktionen und die bundes­weiten Proteste unter Mottos wie ›Was wir wollen: Freizeit ohne Kontrollen‹ waren schließ­lich von Erfolg gekrönt. In ganz Deutsch­land wurden Hunderte selbst­ver­wal­teter Jugend­zen­tren einge­richtet. Dies geschah nicht nur in den größeren Städten, sondern auch in der Provinz – wodurch die poli­ti­sierte Jugend­kultur jener Jahre ihren Weg in ländlich-klein­s­täd­ti­sche Milieus fand. Der Film zeigt die Einflüsse der JUZ-Kultur auf und lässt Akteure der Bewegung zu Wort kommen.« (film­portal.de)

Kinoprogramm München: Do. 15.10.2020 – Mi. 21.10.2020

Freie Räume – Eine Geschichte der Jugend­zen­trumbe­we­gung Werkstattkino Do./Mi. 22:15