24.05.2026
79. Filmfestspiele Cannes 2026

Bulgarien, mon Amour

Das geträumte Abenteuer
Valeska Grisebachs Das geträumte Abeneuter
(Foto: Filmfestival Cannes 2026)

Preise in Cannes, unter anderem für Valeska Grisebach – Cannes-Tagebuch, 08. Folge

Von Rüdiger Suchsland

Ich möchte heute dort beginnen, wo ich beim letzten Mal aufgehört habe – die Arbeits- und Abga­be­be­din­gungen bei Artechock sind in diesem Jahr strenger und für mich unbe­quemer, als sonst in den Jahren zuvor; deswegen gibt es leider weniger Podcasts und manchmal in diesem Fall auch unvoll­s­tän­dige Texte. Denn ein paar zentrale Dinge hätte ich zu dem groß­ar­tigen Film von Chris­tophe Honoré – Mariage au goût d’orange – sehr gerne noch gesagt, das ich beim letzten Mal in der Eile vergessen habe: Vor allem die hoch­in­ter­es­sante Erzähl­weise mit ihren Schneisen in die Zukunft. Statt zurück­zu­bli­cken auf das, was geschehen ist, zeigt der Film, der vor allem an einem Tag im Jahr 1978 spielt, an dem zwei Groß­fa­mi­lien durch eine Hochzeit verbunden werden, Voraus­blicke auf das was geschehen wird. Damit erscheint alles, was jetzt geschieht, in einem melan­cho­li­schen Licht. Zugleich begreifen wir: Carpe Diem!

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Am Samstag sind zum Abschluss der Film­fest­spiele die Preise vergeben worden. Diesmal haben viele meiner persön­li­chen Favoriten tatsäch­lich Preise bekommen, sogar die etwas weniger gehypten Filme wie Notre Salut, dieser ganz erstaun­liche Film von Emmanuel Marre über das Frank­reich während des Vichy-Regimes. Am Mittwoch dazu noch mehr. Nur für James Gray tut es mir leid. Er hat gar nichts bekommen.
Wer im einzelnen gewonnen hat, das kann man sehr gut hier bei den Kollegen von Variety und vom Hollywood Reporter nachlesen.

Im großen Ganzen gehen für mich die Preise endlich mal wieder sehr in Ordnung – bis auf den geteilten Regie­preis und dort die Auszeich­nung für den spani­schen Film La Bola Negra – die ist eigent­lich eine Schande!
Auch der Film von Lucas Dhont (Coward) hätte aus meiner Sicht nichts gebraucht, aber es gibt Regis­seure, die gewinnen einfach jahrelang mit jedem ihrer Filme irgend­einen Preis in Cannes und Dhont gehört dazu. Außerdem waren sich das wohl die queeren Akti­visten in der Jury selber schuldig. Zu den Gewinnern in einem Festival, in dem das osteu­ropäi­sche Kino besonders stark war und die drei Haupt­preise gewann, gehört auch die deutsche Regis­seurin Valeska Grisebach, deren Film Das geträumte Abenteuer zumindest zur Hälfte ein bulga­ri­scher ist, denn er spielt dort, hat ausschließ­lich bulga­ri­sche Sprache und außerdem bulga­ri­sche Laien­dar­steller. Wenn der US-Western eine Phantasie und Wunsch­pro­jek­tion ist, dann ist dies auch die südöst­liche New Frontier der EU in Bulgarien, von der Grisebach erzählt.

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1999 war ich das einzige Mal in meinem Leben in Bulgarien. Ich erinnere mich noch genau, wie mich mein damaliger FR-Redakteur Peter Körte gefragt hat: »Willst du nicht für uns nach Sofia fahren? Wann kommt man schon mal nach Bulgarien?« Das habe ich mir auch gedacht, und bin deshalb kurz vor Weih­nachten für eine Woche zu einem Film­fes­tival des Goethe-Instituts nach Sofia gefahren – eine unver­gess­liche Reise. Gleich­zeitig zeigt die Bemerkung ja schon genau das, was bis heute die Wahr­neh­mung Bulga­riens in Deutsch­land ausmacht und was mögli­cher­weise auch den Blick einiger Besucher dieses Films genauso bestimmt.

Ich erinnere mich vor allem an folgende Dinge: Das erste ist, dass Sofia der einzige Ort war, an dem ich in meinem Leben jemals Bären habe tanzen sehen. Auf der Straße, nur an einer Kette vom Dompteur gehalten und mit Maulkorb. Dann das krasse Phänomen, dass im Kino die Film­dia­loge einfach auf Bulga­risch einge­spro­chen wurden. Drittens, dass es mitten in dem eini­ger­maßen modernen, wenn auch von deutlich abge­brö­ckeltem 70er-Jahre-Charme geprägten Sofia sehr gut erhaltene römische und byzan­ti­ni­sche Ruinen gab. Diese Präsenz der antiken Kultur und das impe­rialen Erbes spielt auch eine nicht unwe­sent­liche Rolle in diesem Film. Denn die Haupt­figur ist eine Archäo­login, die die Überreste eines alten römischen Baus ausgräbt. Die vierte Erin­ne­rung ist das Gold auf den Pflas­ter­steinen und da drauf dann der knallrote Coca-Cola-Weih­nachts­wagen mit dem Weih­nachts­mann davor. Tatsäch­lich werde ich beim Coca-Cola-Weih­nachts­mann immer an Sofia denken, denn dies war quasi das ulti­ma­tive Symbol für den Erobe­rungszug des Westens im alten Ostblock, der die ganzen 90er Jahre prägte.
Ich erinnere mich auch an die Rezeption des schönen Grand-Hotels, in der der west­eu­ropäi­sche Besucher am Abend immer unzwei­deu­tige Angebote gutaus­se­hender Frauen bekam. Dazu passte ein Funk­ti­onär des dortigen, neu eröff­neten Goethe-Instituts, der nach meinem Eindruck vor allem bei Jour­na­listen gut aussehen wollte, der aber auch eine Schar hübscher bulga­ri­scher Mädchen um sich herum versam­melt hatte, alle so Anfang-Mitte 20, ein Bild bei dem heute von Geschmäckle reden würde. Manche von diesen jungen Frauen hatten studiert und waren erkennbar hoch­ge­bildet, und diesen Goethe-Menschen weit überlegen, intel­lek­tuell wie in der Gesittung, und es war inter­es­sant mit ihnen zu sprechen und mehr über Bulgarien und ihre Sicht auf Europa zu erfahren.
Eine von ihnen war Mira.

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Seitdem treffe ich sie immer wieder auf Film­fes­tival. Mira kenne ich also schon seit über 25 Jahren. Sie ist eine Selfmade-Frau ist und das bedeutet in Bulgarien zwei­fellos noch mehr, als in Berlin-Mitte.

Im Café erklärt Mira mir, dass sie Quoten verab­scheut, nicht weil man nicht die Gleich­stel­lung der Frau erreichen müsste, sondern weil Quoten »nur dazu führen, dass das System sich seine eigenen Kinder heran­zieht und den poten­ti­ellen Nachwuchs diszi­pli­niert«. Wir haben nichts davon, sagt sie. »wenn Frauen in irgend­wel­chen Gremien und Posi­tionen sind und dann dort das gleiche machen, wie bisher die Männer. Besser wäre es, dort Männer zu haben, die etwas anderes machen.«

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Aber eigent­lich wollten wir über Bulgarien sprechen und über Valeska Grise­bachs Blick auf Bulgarien. Wie ich den Film finde, will Mira wissen, und sagt mir dann, dass das alles »total realis­tisch« sei, aber Ausländer bestimmt Probleme hätte, das ange­messen zu verstehen.

Aber eins nach dem anderen: 2017 präsen­tierte Valeska Grisebach Western in Cannes, einen der anre­gendsten europäi­schen Filme dieser Jahre. Sie verband darin das Imaginäre des Western-Genres mit dem Bulga­riens, aller­dings bis zu beider Unkennt­lich­keit. Inter­es­sant waren vor allem die unver­blümten Span­nungen, die aus Migration, Arbeit und kultu­rellen Reibungen entstehen, und die Western zeigte. Ihr Kino besitzt die seltene Fähigkeit zu gedul­diger Distanz, ohne dass es so didak­tisch wird, wie bei Petzold und anderen Vertre­tern der Berliner Schule. Über Politik wird bei Grisebach nicht stun­den­lang gequas­selt, sie erscheint eher und ist in Gesten und Bezie­hungen anwesend. Neun Jahre später kehrt Grisebach mit Das geträumte Abenteuer nach Bulgarien zurück, diesmal in die Grenz­re­gion zwischen Europa und der Türkei, um eine andere Form des Western zu entwerfen – komplexer und schwerer fassbar.

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Ein Mann kehrt in das Dorf zurück, in dem er seine Jugend verbrachte, und eine Vergan­gen­heit hat. Eine Weile verschwindet er, um aber doch wieder aufzu­tau­chen. Der Schwer­punkt liegt auf der Archäo­login Veska (Yana Radeva), die mit der die Präsenz mafiöser Netzwerke konfron­tiert wird, die sie dann nebenbei als eine Art Zufalls­de­tek­tivin unter­sucht.

Der Film mäandert und verzweigt sich wie ein Fluss­delta ständig in mögliche narrative Wege, ohne sich je volls­tändig einem davon zu verschreiben. Einer­seits eine Krimi­nal­ge­schichte, ande­rer­seits ein Grenzfilm, eine Archäo­logie Bulgarien und seiner sozialen und kultu­rellen Schichten, ein zeit­genös­si­scher Western.
Grisebach filmt mit extremer Kargheit, ohne narrative Zuge­ständ­nisse. Ihr Terri­to­rium ist nie bloß Land­schaft, sondern – eben archäo­lo­gisch – sedi­men­tiertes Gedächtnis. Und der Film ist ein Film über Männ­lich­keit und männliche Amoral und weibliche Moral. Diese Konstel­la­tion ist etwas zu schlicht für meinen Geschmack, ohne Rücksicht auf die Komple­xität des mensch­li­chen Lebens.

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Der Film ist inter­es­sant und sehens­wert, aber es hat schon auch seinen Grund, dass er zwar bei den Kritikern ankommt und bei der Jury, dass er aber bei dem durchaus aussa­ge­kräf­tigen Zuschauer-Rating der IMDB einen relativ geringen Wert hat. Die Frage muss also erlaubt sein: Warum spricht dieser Film nicht zum breiten Publikum?

Man kann darum sagen, dass der Film, der in Cannes Grise­bachs Film am meisten ähnelt, der Film Her Private Hell von Niklas Winding Refn ist.

Die Regis­seurin macht unbeirrt ihr Ding ohne Rücksicht auf Verluste, ohne Rücksicht auf Zuschauer, nur nach ihrem persön­li­chen Gusto. Dazu hat sie alles Recht der Welt. Das ist Autoren­kino. Genau dazu ist ein Festival wie das von Cannes da.

Manchmal, vor allem beim letzten Drittel von Grise­bachs Film, fühlt man sich in das Kino von Nuri Bilge Ceylan versetzt. Man hat präzise, mitunter witzige Dialoge, man hat ein reiches Ensemble von Figuren, die man inzwi­schen kennen­ge­lernt hat, es gibt ein Nach­denken, es gibt verschie­dene Ebenen der Erzählung – eine davon bildet die alte Vergan­gen­heit der Region; das andere die Welt der Schmuggler, Menschen­handel Drogen­handel; das dritte die Mafia und das »Zeitalter der Männer« in den 90er Jahren, als alles möglich war und als das Land sich aus dem als Joch empfun­denen Herr­schaft der Kommu­nisten befreite. Und schließ­lich die Liebes­ge­schichte der zwei bis drei Haupt­fi­guren, das Verhältnis von Alt und Jung. Viel­leicht ist die Haupt­figur auch wie bei NBC ein alter ego der Regis­seurin.

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Ich bin hier nicht dazu da, irgend­etwas gut oder schlecht zu finden. Sondern ich bin dafür da, die Filme zu sehen und danach das aufzu­schreiben, was ich denke.

Mir geht es da wie den Briten und den Ameri­ka­nern. Ich teile Meredith Taylors Fazit: »For devoted arthouse audiences, The Dreamed Adventure may register as a richly textured medi­ta­tion on borders, mascu­li­nity and memory. For everyone else, it is likely to feel over­ex­tended and drama­ti­cally under­powered — an inte­res­ting subject stretched far beyond its limits.«

Mich inter­es­siert einfach ein anderes Kino mehr und es hat nichts mit »still« und »langsam« oder »laut« und »schnell« zu tun, sondern mit einer bestimmten Form von Inten­sität und mit lust­vollen Zugang zu den Bildern, den ich z.B in den Werken von Albert Serra, die auch ziemlich langsam sind und teilweise noch länger als Grise­bachs Film trotzdem immer entdecke. Hier nicht.

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Meine Lieb­lings­bä­ckerei auf der Ecke zum Debussy macht ab Montag erstmal drei Tage Betriebs­fe­rien. Man kann sich vorstellen, dass das Festival krasse Über­stunden produ­ziert, denn immer gibt es eine kleine Schlange und außerdem treffe ich dort sehr oft Bekannte. Also ein Festi­valspot.

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Hope vom Koreaner Na Hong-Jin war schönes Kino zum Wach­bleiben am aller­letzten Tag. Ein guter, unge­wöhn­li­cher Film im Wett­be­werb, aber kein Preis­träger. »Hope« ist der Titel und spielt mit der Doppel­be­deu­tung Hoffnung und dem Name einer kleinen korea­ni­schen Ortschaft, die von einer unbe­kannten Bedrohung verwüstet wird.
In den ersten Bildern sehen wir Bum-seok, einen örtlichen Poli­zei­be­amten, der unter­sucht, wie eine Kuh von einer mutmaß­li­chen Bestie von enormen Ausmaßen ange­griffen wurde. Nach und nach tauchen wir in eine apoka­lyp­ti­sche Land­schaft ein, in der Straßen­la­ternen, Ziegel­steine, Glas­scheiben, Türen, Fenster und Autos durch die Luft fliegen. Etwas Monströses vernichtet alles, obwohl wir dieses Etwas erst nach 40 Minuten zu sehen bekommen. Leichen und verletzte Über­le­bende tauchen auf, doch das Geheimnis bleibt volls­tändig intakt. Erst nach vierzig Minuten Laufzeit erscheint eine monströse Kreatur von etwa vier Metern Höhe auf der Leinwand, die wie ein Geist und ein Indianer aussieht, und sich in einem Wutzu­stand befindet. Nun beginnt eine entfes­selte und rasante Verfol­gungs­jagd, die den Zuschauer in eine voll­kommen deli­rie­rende Insze­nie­rung hinein­zieht.

Na Hong-jin liefert hier einen ambi­tio­nierten Film ab – die bislang teuerste Produk­tion des korea­ni­schen Kinos –, der als eine der inten­sivsten, brutalsten und spek­ta­kulärsten Action- und Verfol­gungs­ü­bungen funk­tio­niert, die seit George Millers Mad Max – Fury Road (2015, vor elf Jahren in Cannes) auf der Leinwand zu sehen waren. In Hope ist alles zuviel, alles Exzess. Es gibt unmög­liche bigger-than-life-Verfol­gungs­jagden, Explo­sionen und Sequenzen, die immer wieder immer weiter an ihre Grenzen getrieben werden. Die große Leistung des Films liegt genau in dieser frene­ti­schen, uner­schöpf­li­chen Bewegung, die es schafft, digital erschaf­fene Kreaturen mit der physi­schen Arbeit von Stunt­leuten und Action-Doubles in erstaun­li­cher Geschmei­dig­keit und voller Geschmack zu verbinden. Das Gefühl von Geschwin­dig­keit, Wucht und Chaos ist mit außer­ge­wöhn­li­cher Präzision choreo­gra­fiert und verwan­delt jede Film­se­kunde in ein Spiel perma­nenter Bewegung.

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Diese ganzen Verfol­gungs­jagden sind eine andau­ernde Achter­bahn­fahrt. Das ist ein bisschen redundant und viel zu lang, aber es liegt auch viel drin. Kurio­ser­weise ist der Film teilweise in Rumänien gedreht und nicht in Korea. Vom ganzen Setting her ist dies eine globale Produk­tion und wenn sogar die Koreaner anfangen, in Rumänien zu drehen, dann kann es noch heiter werden...

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An manchen Stellen kommt die Action selbst hier kurz zum Still­stand, damit wir entdecken können, was sich hinter dem ersten Monster verbirgt, das nach einer Stunde Film ausge­schaltet wird. Erwartbar geht es aber bald weiter, und wir erfahren, dass ihr Ursprung von einem anderen Planeten stammt.
Das Werk entwi­ckelt sich daraufhin ganz anders, nämlich weg vom Monster-Slasher zu einem großen Science-Fiction-Epos mit Kaisern, Prinzen und Figuren, die entschlossen sind, das Schicksal des Kosmos in die Hand zu nehmen. Alles deutet außerdem darauf hin, dass Hope als Beginn eines Kino-Mehr­tei­lers konzi­piert wurde – ein neues Universum, das Na Hong-jin offenbar in immer maßlosere Terri­to­rien ausdehnen will. In einem Moment, in dem das ameri­ka­ni­sche Action­kino in erschöpften Formeln und Fran­chises gefangen zu sein scheint, die sich nicht mehr neu erfinden können, erscheint Hope wie der sehr charmante und geglückte Versuch, all das nieder­zu­reißen: Ein Film, der das Action­kino bis an die äußerste Grenze von Exzess und visuellem Delirium treibt.
Michael Fass­bender und Alicia Vikander sind nicht (wie im Podcast fälsch­lich vermutete) Co-Produ­zenten des Films, aber promi­nente Unter­s­tützer.