05.07.2018
36. Filmfest München

Die Luftgitarre spielen

Dorfband
Musik ohne echte Gitarren

In einem Dorf in Indien wünscht sich ein Mädchen eine Gitarre, um eine Band zu gründen. Ganz realis­tisch und sogar ohne Musik ist der Film dennoch sehr sehens­wert. Kritiken von Kindern für Kinder – heute zu Dorfband.

Von den Kinder­re­por­tern

Dorfband – Indien 2017 – R: Rima Das – 84 Min.

Realis­ti­scher Film. Dhunu, so heißt das kleine Mädchen, das in Nord­ost­in­dien eine Band mit ein paar Jungen in ihrem Alter gründen will. In einem para­die­si­schen, aber armen Dorf geht sie zur Schule, wo sie und die anderen von dem strengen Lehrer geschlagen werden, als sie mit selbst­ge­bauten Gitarren den anderen Schülern etwas vorspielen. Ihr Vater ist tot und ihre Mutter muss sich um alles kümmern. Als Dhunu eine Zeitung auf dem Boden findet, liest sie, dass man alles bekommen kann, was man sich am sehn­lichsten wünscht. Da wird sie aufmerksam. Sie glaubt fest daran, eine echte Gitarre zu kriegen.
Ich fand den Film sehr schön anzu­schauen und fand es außerdem gut, zu sehen, wie arme Menschen leben und ihr Leben hinter sich bringen. Aller­dings fand ich, dass der Film ein bisschen mehr ins Thema gehen könnte.
Ich empfehle den Film ab einem älteren Alter als 10 Jahren und würde ihn wahr­schein­lich noch einmal anschauen. Die Schau­spieler haben ihre Rolle gut gespielt und eine wunder­bare Geschichte daraus gemacht. Die Regis­seurin Rima Das kommt ebenfalls aus dem Dorf. Viel Spaß bei dem realis­ti­schen Film. (Bela)

Ein Mädchen, viele Jungs, (k)eine Gitarre und eine jährliche Über­schwem­mung. Es geht um ein Mädchen, das gerne eine Band hätte, aber nicht genug Geld hat. Village Rockband oder Dorfband, so heißt der wunder­volle Film aus Nord­in­dien. Großartig in Szene gesetzt von Regis­seurin Rima Das.
Schöne Natur­auf­nahmen. Gut gemacht. Überzeugt Euch selbst! Manchmal hat die Kamera gewackelt, aber ansonsten ist der Film wunder­schön. Mit diesem Film hat Rima Das schon 60 Festivals begeis­tert. Sehr empfeh­lens­wert. (Lilli)

Schön, aber ernst. Dhunu, das ist der Name des kleinen Mädchens. Die meisten Kinder wollen Musik­in­stru­mente spielen. Dhunu hat eine Ziege namens Munu. Angeber-Junge hat Dhunu eine geklatscht, aber entschul­digt sich. Band wurde auch gegründet. Sie haben eine Gitarre gefunden. Später fragt Dhunu ihre Mutter, ob sie eine Gitarre haben könnte.
Der Film war schön, weil man nur die Musik von den Kindern gehört hat. Nicht so gut fand ich, dass er so ernst ist. (Vinz)

Hat manchmal so gewackelt, als würde man daneben stehen. Village Rockband oder Dorfband, so heißt der wunder­volle Film aus Nord­ost­in­dien. Toll in Szene gesetzt von der Regis­seurin Rima Das. Das besondere an diesem Film ist, dass es keine Musik gab, sondern nur die natür­li­chen Geräusche. Die Kamera hat ab und zu etwas gewackelt und deshalb dachte man, dass man genau dane­ben­steht. Aber was ich auch sagen muss, dass es an manchen Stellen etwas unlogisch war.
Ich würde diesen Film ab 12 Jahren empfehlen. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Ansehen. (Annie)

Musikfilm ganz ohne Filmmusik. Dhunu hat den großen Traum, eine Rockband zu gründen. Doch wo bekommt sie Geld her? In dem Film geht es um das Leben in einem kleinen Dorf im Norden Indiens.
Ich fand den Film zwar schön, aber an manchen Stellen lang­weilig, da es Wieder­ho­lungen gibt. Ich würde trotzdem den Film noch einmal anschauen und ihn weiter­emp­fehlen. Ich hoffe viele schauen diesen tollen, perfekten Film. Ich gebe dem Film 4 ½ Sterne und hoffe, dass es einen zweiten Teil gibt.
Die Kinder haben sehr gut gespielt, obwohl sie keine Erfah­rungen haben. Es war eine neue Erfahrung, nur die Geräusche aus der Natur zu haben, da es keine Musik gab. Die Kleidung war realis­tisch, und ich glaube es sind die echten Klamotten der Menschen. (Anna)

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Kinder­re­porter auf dem 36. Kinder­film­fest München – Das Projekt wird vom Medi­en­zen­trum München des JFF in Koope­ra­tion mit dem Münchener Kinder­film­fest und artechock.de durch­ge­führt und medi­en­päd­ago­gisch begleitet. Das 36. Kinder­film­fest findet statt im Carl-Amery-Saal im Gasteig und im Rio Film­pa­last.
Eintritt: 3 Euro

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