10.09.2015
72. Filmfestspiele Venedig 2015

Die Kunst, das Erzählen dreckig zu machen...

11 Minutes: Jerzy Skolimowskis Meisterwerk

Kino als Schick­sals­ma­schine: Jerzy Skoli­mowski über den Zufall, Laurie Anderson über Story­tel­ling, Orhan Pamuk über Erin­ne­rung und Anita Rocha Da Silveira über Mädchen – Notizen aus Venedig, Folge 6

Von Rüdiger Suchsland

Paolo Luigi De Cesare kenne ich seit Jahren. Man trifft sich immer nach den Filmen an der »Maleti«-Bar, die in den letzten zwei Jahren lang­wei­liger und schlechter geworden war, die das aber offenbar selbst gemerkt hat und sich diesmal erkennbar Mühe gibt, nett zu sein, und ihren Gästen das Gefühl der Wert­schät­zung zu geben.
Heute sind Paolo und ich uns zufällig im Palazzo del Cinema über den Weg gelaufen. Paolo sitzt in diversen Film­kom­mis­sionen, kennt Gott und die Welt, zumindest in Italien, und leitet die »Docser­vice Factory« in Turin. Er nennt sich einen »Econo­mista di festival«, er meint, er verstehe nicht viel von Filmen, aber viel davon, wie man sie verkaufen kann. Und es dauerte nicht lang, da entwi­ckelte er nach wenigen Minuten seine These von der »Krise des Kinos, das für Festivals wie dieses produ­ziert wird.« »Dass liegt daran«, meint er, »dass die Filme­ma­cher Angst vor Cross­media haben.« Man habe Angst sich die Hände schmutzig zu machen, und sich mit den »Wiki-Techniken« zu befassen. »Weil Regis­seure nicht unlinear arbeiten wollen.« Inter­es­sante These.
Ich empfehle ihm den neuen Film von Skoli­mowski. Das ist ein unli­nearer Film par excel­lence. Nimmt man nur diesen Film, dann zumindest kann von einer Krise des Festi­val­kinos keine Rede sein.

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Ein Polizist frisch verhei­ratet, der auf seine Frau eifer­süchtig ist. Eine Schau­spie­lerin. Ein Schüler, der ein Verbre­chen plant. Ein ehema­liger Professor, der im Gefängnis war und jetzt Hot Dogs verkauft. Eine Schwan­gere. Ein Drogen­dealer, der auf dem Motorrad zu seinen Kunden fährt. Eine Psycho­pa­thin mit Schä­fer­hund. Eine Nonne. Ein Fens­ter­putzer. Eine Ärztin. Ein Regisseur. Ein Hotel­por­tier. Und viele andere. Deren Schicksal wird vernetzt in diesem Film, der 81 Minuten dauert, aber nur von elf Minuten erzählt.
Am Himmel zeigt sich ein sonder­barer schwarzer Punkt, genauso wie auf einem Compu­ter­bild­schirm als Pixel­fehler, wie auf einem Gemälde als Tuschef­leck. Genauso wie ein landendes Flugzeug, das bedroh­lich niedrig scheinbar mitten durch Warschau anfliegt und eine Taube, die irgend­wann durchs Fenster flattert und gegen einen Spiegel kracht, ist er Vorschein der kommenden Kata­strophe.

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Jerzy Skoli­mowski (Essential Killing) ist Exis­ten­tia­list. Er erzählt vom Leben als Vorlaufen zum Tode. Denn es ist schnell klar, dass all diese erwähnten Menschen und einige andere in 11 Minutes mitein­ander verwoben werden, dass ihre Leben sich kreuzen werden: Die Schau­spie­lerin ist die Frau des Poli­zisten. Sie geht zum Casting eines ameri­ka­ni­schen Regis­seurs in ein Luxus-Hotel. Ihr Mann folgt ihr. Skoli­mowski nimmt sich zunächst viel Zeit, verdichtet dann immer mehr bis zu einem absurden Finale, bei dem durch einen Unfall und eine Ketten­re­ak­tion, die verschie­denste Ereig­nisse verbindet, die meisten der Erwähnten ums Leben kommen – von Skoli­mowski genüss­lich im Wechsel aus Schnitt­ge­wit­tern und Zeitlupe erzählt.

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Skoli­mowski ist auch Witzbold und Hyste­riker. Und so sind seine Filme. 11 Minutes ist reines Hyste­rie­kino, und die Männer sind hier noch hyste­ri­scher als die Frauen. Alles ist ein bisschen over the top, alles bleibt zugleich fast realis­tisch, wobei es natürlich ungemein konstru­iert ist. Short Cuts, aber ohne die Gelas­sen­heit und den Swing Altmans. Doch selbst in Short Cuts, remember, gibt es am Ende ein Erdbeben.
Bis es zum Finale kommt, werden wir Zeuge eines Sitten­bildes: Der Regisseur zeigt uns fast ausschließ­lich Menschen, die in irgend­einer Form sündigen, oder gesündigt haben, die lügen, betrügen, Drogen nehmen, eigen­süchtig sind, narziss­tisch. Eine Ausnahme bilden drei Nonnen am Hot Dog Stand. Man hat hier aber nie den Eindruck, Skoli­mowski wolle verur­teilen. Ihm geht es eher um einen illu­si­ons­losen Blick auf die Dinge, um ein sarkas­ti­sches »so ist das Leben.« Dazu gehören auch schlechte Witze: Der Regisseur, der es offen­kundig auf die sexuellen Reize der Schau­spie­lerin abgesehen hat, stellt sich vor mit dem Satz: »My name is Richard. But you can call me Dick.« Ein Kellner, der Essen bringt, nascht im Aufzug von dem Teller. Und so fort.
Es geht dabei auch um »große Themen«: Geburt und Tod, Eltern und Kinder, Liebe. Sie werden aber gebrochen: Ein Selbst­mord durch Sprung von einer Brücke, der sich im nach­hinein als Filmstunt entpuppt. Eine Ambulanz, die zunächst einmal von Hooligans in eine Schlä­gerei verwi­ckelt wird.
Ein zentrales Mittel Skoli­mow­skis ist dabei die Wieder­ho­lung einzelner Szenen oder ihrer Teile, oft aber nicht immer aus anderer Einstel­lung. Das Ergebnis ist neben Verdich­tung die Multi­per­spek­ti­vität. Dass die Montage exzellent ist, muss man da kaum dazusagen.
Die Tonspur ist großartig. Auffal­lend, wie viele Filme in Venedig dieses Jahr den Ton als Mittel wieder­ent­de­cken und aufwerten.

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11 Minutes ist ein Film über die Macht des Zufalls. Immer wieder erlebt man beim Zuschauen ein »fast«! Fast wäre der Junge ausge­stiegen, fast wäre das Motorrad losge­fahren.
Man kann trotzdem Schuld­fragen stellen: Wer hat Schuld an der Kata­strophe? Der Hotel­por­tier mal wieder, weil er einem gestressten Mann aus über­trie­benem Sicher­heits­ver­s­tändnis nicht eine Zimmer­nummer verrät, und dadurch zu einer Panik­re­ak­tion treibt. Die Firma, die ein Geländer nicht richtig montiert hat, wodurch zwei Personen aus einem hohen Stockwerk herab­stürzen, und im Fallen... Skoli­mowski zeigt uns, dass solche Über­le­gungen ins Nichts führen und sinnlos sind.
Am Ende wird die Musik immer schneller und lauter, das letzte Bild immer kleiner, löst sich in ein Bild von einer Über­wa­chungs­ka­mera auf, das neben vielen Bildern steht, und die Leinwand zeigt erst die 4x4, 8x8, 12x12, und irgend­wann ist es in einem Bilder­rau­schen nur noch rechts oben ein kleiner schwarzer Punkt...

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Einmal mehr also ist ein Film von Jerzy Skoli­mowski purer Rock'n' Roll. Der Regisseur zeigt Kino als hyste­ri­sche Schick­sals­ma­schine, und hat zugleich offen­kundig viel Spaß gehabt. »He fools you, he fucks with you«, sagt Richard Lormand, einer der sympa­thischsten Pres­se­agenten, direkt nach der Vorfüh­rung. Stimmt! Zwar ist das alles irgendwie auch nur ein Joke, aber ein genialer. Und vor allem ist es pures Kino. Skoli­mowski erinnert uns daran, was wir zu oft vergessen, was Kino am Ende wirklich ist: Mani­pu­la­tion, Feti­schismus, Schönheit.
Wahrheit auch, aber im Kino geht es um eine Wahrheit anderer Art.

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Natürlich ist Skoli­mowski ein Outsider. Für mich der unpol­nischste Regisseur, den ich kenne. Skoli­mow­skis Sachen sind das Gegenteil von Wajda und seinen Schülern. Aber er ist nicht nur in Polen ein Outsider.

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Outs­iderin ist auch Laurie Anderson. Kaum zu glauben, dass sie einen Film gemacht hat, dreißig Jahre nach Home of the Brave, den ich nur vom Hören­sagen kenne: Heart of a Dog müsste zwar nicht unbedingt im Wett­be­werb laufen, aber dass es das tut, ist auch nicht schlimm. Anfangs hatte ich den Eindruck, es sei nur wieder so ein typisches Hips­ter­ding. Aber keines­wegs. Ein Essayfilm, der Dinge verbindet, die mich gar nicht inter­es­sieren – Andersons Hund Lolabelle oder die tibe­ta­nisch-buddhis­ti­schen Lebens­an­sichten der Künst­lerin – mit Dingen, die mich sehr inter­es­sieren: Andersons Biogra­phie, die gesell­schaft­lich-poli­ti­sche Verfas­sung der USA und die Frage, wie Erin­ne­rung und Erzählung funk­tio­nieren, wie man erzählt, ob es ein richtiges Erzählen gibt. Das Ergebnis ist in seinen besten Momenten wie von Chris Marker, dessen poetische Dichte und intel­lek­tu­elle Schärfe Anderson dann aber doch selten erreicht. Immerhin entwi­ckelt der Filmen seinen Sog.
Der Kommentar, den Anderson logi­scher­weise selber spricht, hat die Form eines Tagebuchs, das sich gele­gent­lich in die Perspek­tive des Hundes hinein­ver­setzt, und enthält ziemlich viel Verschro­benes oder Banales oder Pseud­o­be­deut­sames: »What are days for? To wake us up. What are nights for? To fall some time into another world.« Aber es gibt auch gute Witze, zum Beispiel über die Homeland Security, und die Geschichte (wenn wir sie glauben dürfen), wie Anderson als Zwölf­jäh­rige ihre beiden ins Wintereis einge­bro­chenen Zwil­lings­brüder nach­ein­ander durch Tauchen aus dem kalten See wieder heraus­fischte. Und dann sagt sie (verbunden mit einer Begrün­dung, die ich hier jetzt unmöglich wieder­geben kann) einige der klügsten Sätze, die ich seit langer Zeit über das Erzählen gehört habe: »The crucial thing about story­tel­ling: Every time you tell it, you forget it more. You clean ever­y­thing up.« Story­tel­ling habe mit Vergessen zu tun.

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Was man aus Andersons Film lernen kann: Es kommt unbedingt darauf an, das Erzählen dreckig und unrein zu machen, rau und wild.

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»Beauty and memory are similar«, sagt Orhan Pamuk, der türkische Lite­ra­tur­no­bel­preis­träger. Ich glaube sogar, es geht im Leben am Ende nur um Schönheit. Die entschei­dende Frage ist eher, was man schön findet.

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Pamuks Satz hätte auch Wong Kar-wai sagen können. Ob er wohl Pamuks Romane und das »Museum der Unschuld« kennt? Von Wong hätte man sich jeden­falls eine Verfil­mung dieses Buches gewünscht.
Dies ist ein Liebes­roman, über die Natur der Liebe, ein Roman über Erin­ne­rung und Schönheit, ein Roman über das Glück. Nicht nur ich, auch der Kollege Daniel Kothen­schulte hat sofort an Wong Kar-wai gedacht, bei diesem Stoff. Darin geht es um den Kosmos des Feti­schismus, der Verschmel­zung von Menschen und Gefühlen mit Objekten, und um die Magie der Dinge. Ohne Dinge sei keine Erin­ne­rung möglich, sagt Pamuk, der für viele kluge Sätze gut ist, wenn man mit ihm, wie ich gestern vormittag, eine halbe Stunde am Tisch sitzen und plaudern darf.

»Beauty and memory are similar« ist so einer dieser Sätze, die mir besonders gefallen, längst ist Pamuk auch so etwas wie der inof­fi­zi­elle Stadt­his­to­riker von Istanbul geworden, und damit der Histo­riker eines Gegen­ent­wurfs zur offi­zi­ellen Türkei. Seinen Büchern, besonders dem »Museum der Unschuld« und seiner Biogra­phie »Istanbul« gelingt mit Worten das, was der über acht­zig­jäh­rige Photo­graph Ara Güler mit seinen über zwei Millionen Bildern gemacht hat: Ein Mosaik aus Eindrü­cken und Frag­menten zu einer kollek­tiven Erin­ne­rung zu formen, die ebenso real ist wie natürlich erfunden.
Pamuk kämpft gegen die Zers­tö­rung des Gedächt­nisses und der histo­ri­schen Stadt­e­le­mente als eines Index persön­li­cher Erin­ne­rungen. »Whatever I have done, this city made me.«
Es geht in alldem auch um Hüsun, jene spezielle türkische Melan­cholie, von der einem in Istanbul irgend­wann jeder erzählt, und von der zumindest die Türken glauben, dass sie einzig­artig und dem Fremden letztlich unver­mit­telbar sei. Sie meint die Warnung vor zuviel Glück, und die Resi­gna­tion vor aller Voll­endung.

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Gegen­stand von Grant Gees Film ist das Buch »Das Museum der Unschuld«, das Pamuk 2008 schrieb. Der Roman inspi­rierte den Bau eines echten Museums nach dem im Roman erdachten. Jetzt hat sich davon der Brite Gee inspi­rieren lassen: Innocence of Memories heißt sein Doku­men­taressay, der ein Portrait der Stadt Istanbul ebenso ist, wie des Museums und ein wenig auch des Schrift­stel­lers Pamuk. Der Nobel­preis­träger hat nicht nur mitge­ar­beitet, er stellte den Film persön­lich in Venedig vor.

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Die gegen­wär­tige Lage in der Türkei ist dazu denkbar unpassend. Jeden Tag gibt es derzeit Dutzende von Toten – man sich nur Sorgen machen: Während innen­po­li­tisch jeden Tag weitere demo­kra­ti­sche Spiel­re­geln außer Kraft gesetzt werden, und der geschwächte Präsident hofft, durch zynische Kriegs­spiele die Wähler wieder hinter sich zu versam­meln, zeigt die PKK, dass sie auch noch da ist. Man sieht den neueren türki­schen Filmen, zumal dem von Emin Alper im Wett­be­werb, über den wir morgen schreiben, die Herkunft aus diesem ange­spannten Terrain durchaus an.
Gerade dieses Wissen und dieser Hinter­grund lassen Innocence of Memoires so eska­pis­tisch wirken. Dies ist kein unan­ge­nehmer Film, er ist sogar oft schön. Aber in seiner so welt­flüch­tigen wie touris­ti­schen Grund­hal­tung passt er einfach nicht in die derzei­tige Land­schaft, und da nicht nur in der Türkei alles politisch ist, hat dieser Film den Beige­schmack von Auswei­chen. Er stammt aller­dings auch nicht von einem türki­schen Regisseur.

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Dem Genie Pamuks fügt Gee kaum etwas hinzu. Auch nichts Schlechtes. Er bebildert, filmt ab, und das ist manchmal gut, und manchmal ober­fläch­lich, leider oft etwas banal in seiner Haltung des Nacher­zäh­lens. Die Aussage, dass dieser Film gut konsu­mierbar ist, enthält alles: Sein Potential und seine Grenzen.
Frau­en­feind­lich muss man Film wie Buch nicht finden. Kann man natürlich, und manchen ging es so. Aber dann kann man Ähnliches selbst Hitchcock, Antonioni und Wong Kar-wai vorwerfen. Natürlich ist ihr Frau­en­bild das der Frau als eines feti­schis­tisch aufge­la­denen Objektes. Aber wo liegt hier das Problem? Die Antwort hierauf müsste nicht heißen, Männern zu verbieten, so auf Frauen zu blicken, sondern Frauen ihren Blick auf Männer zu ermög­li­chen. Dann wäre es wohl auch leichter zu beant­worten, ob Pamuks Konstel­la­tion des liebes­schmach­tenden Kemal und der ange­be­teten Füsun nicht eigent­lich ein Wunsch­traum vieler Frauen ist: Dass ein Mann so leidet, dass ein Mann so liebt?

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Ein Highlight der wich­tigsten Neben­s­ek­tion »Orrizonti« ist der brasi­lia­ni­sche Film Mate-me por favor Anita Rocha de Silveira – eine Art Spring Breakers auf Brasi­lia­nisch. Ein Mann hätte diesen Film über eine Handvoll fünf­zehn­jäh­riger Freun­dinnen in einer Traban­ten­stadt von Rio de Janeiro nie machen dürfen: Zu hübsch sind die Mädchen, zu feti­schis­tisch und verfüh­re­risch ihre Insze­nie­rung, und was über sie erzählt wird und was sie tun, das finden bestimmt ganz viele »reine Männer­phan­ta­sien«. Nur, dass die hier von einer Frau stammen. Klar, eine gender­theo­re­tisch aufge­klärte Film­kri­ti­kerIn wie ich weiß natürlich, dass das gar kein Grund ist, dass es sich nicht doch um eine Männer­phan­tasie handeln könnte. Viel­leicht stimmt es ja aber auch, und die Regis­seurin erzählt – wie sie angibt – einfach von Erleb­nissen ihrer eigenen Jugend.
Das Thema des Films – Erwach­sen­werden – und seine Handlung – ein paar Schü­le­rinnen erleben die üblichen Dinge mit Jungs, Eltern, Klas­sen­ka­me­raden und mitein­ander, und das vor dem Hinter­grund einer brutalen Mordserie, der junge Mädchen zum Opfer fallen – sind hier gar nicht die Haupt­sache: Es ist die Erzähl­weise, die mit Ruhe und Sorgfalt den Kosmos von Fünf­zehn­jäh­rigen ebenso entfaltet, wie dessen Absur­ditäten. Anita Rocha de Silveira erzählt emotional, sie erzählt von Erfah­rungen und Ängsten und Faszi­na­tionen, und sie tut dies direkt, unmit­telbar.
Die Bilder sind oft ruhig, aber nicht langsam. Sie zeigen immer Neues und sie erzählen mehr, als sie zeigen. Zugleich lebt der Film von seinen völlig unbe­kannten, sehr begabten und wie gesagt besonders hübschen Haupt­dar­stel­le­rinnen: Valentina Herszage, Mari Oliveira, Júlia Roliz, Dora Freind.

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Mate-me por favor ist trotz seiner mitunter cleanen Bilder ein perfektes Beispiel für die Kunst, das Erzählen dreckig zu machen. Unnötig zu sagen, dass das seiner Schönheit keinen Abbruch tut.

(to be continued)

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