29.06.2014

33. Filmfest München

Kinder für Kinder

Subjektiv - Dokumentarfilm im 21. Jahrhundert
Die rasenden Kinderreporter in diesem Jahr: Aylin, Cimi, Dilek, Juliana und Trim

Natürlich ist auch auf dem dies­jäh­rigen Münchner Kinder­film­fest wieder eine Gruppe von Kinder­re­por­tern unterwegs und berichtet zu ausge­wählten einzelnen Filmen, die wir an dieser Stelle chro­no­lo­gisch veröf­fent­li­chen.
Das Kinder­film­fest des 33. Müncher Film­festes findet vom 26.6. bis 3.7.2015 im Gasteig in München statt.

Ooops! Die Arche ist weg…
Belgien, Deutsch­land, Irland, Luxemburg, 2014 – Regie: Toby Genkel, Sean McCormack

Inhalt
Alle Tiere der Welt versam­melten sich auf einer Insel und redeten über ein Problem. Eine riesige Flut kommt auf die Tiere zu. Finny, ein Nestria, und sein Vater wollten auch auf die Arche, aber der Löwe (König der Tiere) lässt sie nicht. Aber der Vater von Finny hat eine Idee und dann schaffen sie es und lernen da die Grimp Lea und ihre Mutter kennen. Dann sind die Kinder, also Finny und Lea, verschwunden und die Arche ist einfach losge­fahren! Die Eltern haben sich sehr Sorgen gemacht, sie gesucht und waren ein gutes Team. Finny und Lea waren nicht mehr auf der Arche und erlebten gemeinsam ein großes Abenteuer. Finny, der Nestria, war sehr mutig, mag Umar­mungen und lässt die Freunde nie im Stich. Lea, die Grimp, ist sehr mutig, wollte immer Einzel­gän­gerin sein und mochte den Finny.
Kritik
Die Geschichte war gut, weil sie spannend war. Am Anfang dachte ich, sie wird nicht so spannend, weil Lea immer gemeckert hat. Aber ich fand es gut, dass sie das am Ende wollte und nach Hause auf die Arche gekommen ist. Außerdem fanden wir es gut, dass Finny und sein Papa am Schluss ein Zuhause gefunden haben. Und einmal hat Leas Mutter mit dem Löwen gekämpft, da haben sie fast getanzt. Was nicht so gut war, dass Lea immer gesagt hat, dass sie nicht zum Team gehören will. Die Grimps sollten ein bisschen netter sein. Außerdem hätten wir den Film anders benannt, zum Beispiel“ Die Aben­teurer”. Die Musik war spannend und schön, kam aber nicht so oft vor. Zum Beispiel wo sie unter­ge­taucht sind hätte man mehr Musik gebraucht. Die Musik passt aber sehr gut zum Film. Die Kamera war sehr gut, auf guter Position. Es war witzig, als er genießt hat, dass es auf die Kamera gekommen ist. Wir empfehlen den Film ab 6 Jahre weil die Grimps ein bisschen Angst gemacht haben. Viel­leicht aber auch ab 3 oder 0, weil es gar nicht so gruselig war, sondern witzig. Am besten fanden wir das Ende, dass sie wieder zusam­men­ge­funden haben und dass sie immer zusam­men­ge­halten und nicht aufge­geben haben. Wir geben dem Film drei Sterne ***. Wenn ihr denn Film angucken wollt, in vier Wochen ist er im Kino!
Tonwork­shop
Zum Schluss durften wir noch bei einem Workshop mitmachen, bei dem wir gesehen haben, wie der Ton in den Film kommt. Wir fanden sehr gut, dass man den Trailer anschauen konnte und wie das mit dem Ton funk­tio­niert und wie man Geräusche macht, zum Beispiel mit dem Wasser. Der Geräu­sche­ma­cher war sehr lustig. Man kann das Bild weglassen, aber die Geräusche wegzu­lassen ist lang­weilig. Stimmen Geräusche, Musik und der Erzähler, wenn man das zusam­mentut kann es der perfekte Film werden! Die Musik kann einen Film span­nender, lustiger, gehalt­voller machen.

+ + +

X+Y!
Verei­nigtes König­reich, 2014 –Regie: Morgan Matthews

Inhalt
Von einem Jungen ist der Vater gestorben, aber Nathan, so hieß der Junge, war nicht traurig als der Unfall passiert ist. Er war noch ganz klein. Am Ende war er dann traurig, weil ihm alles vom Unfall wieder einge­fallen ist. Er hat Mathe gemacht, weil er Mathe liebt über alles. Er hat bei einem Mathe-Wettkampf mitge­macht, wo die besten Mathe-Genies aus der Welt mitmachen können. Am Ende gibt es immer Medaillen für die Gewinner, und China hat elf Mal gewonnen. Immer wenn er Prüfungen geschrieben hat, musste Nathan an die Farben von der Ampel denken, die ihn an den Unfall erinnert haben. Und dann hat er auch eine Freundin gefunden. Er hatte Glück, dass die Freundin ihm immer geholfen hat, dass er nicht auf andere Gedanken kommt.
Kritik
Wir fanden den Film toll und geben ihm drei von drei Sternen. Der Anfang war ein bisschen traurig und gruselig, aber der Schluss war dann besser, spannend und sehr schön, weil Nathan seine Freundin wieder getroffen hat. Am Ende war es aber auch traurig, einige von uns mussten ein bisschen weinen, als Nathan und seine Mutter über den toten Vater gespro­chen haben. Ich fand es aber schade, dass der Junge im ganzen Film nicht so viel gespro­chen hat. Die Geschichte war toll, ich fand es aber schade, dass das Ende kein totales Happy End war, weil sie vom Wettkampf nicht das Ende gezeigt haben und weil Nathan dann nicht mehr beim Wett­be­werb dabei war.
Anmer­kungen zum Kinder­film­fest
Das Kinder­film­fest war heute sehr schön, auch wenn es etwas ruhiger war. Wir haben tolle Inter­views gemacht und Fotos auf dem roten Teppich. Das war ein tolles Erlebnis.

+ + +

Laby­rin­thus
Belgien, 2014 –Regie: Douglas Boswell

Inhalt
Es geht um einen Jungen namens Frikke. Er hat eine Tasche gefunden, in der ein Spiel war. Als er das Spiel zu Hause auspro­biert, passiert etwas Komisches. Er foto­gra­fiert seine Katze und mit einer schwarzen Kamera kann er sie in das Compu­ter­spiel hinein­zau­bern. Dazu braucht er noch einen Stick, den er in seinen Computer steckt. Das Spiel ist eine bunte Welt, die aus einem Labyrinth besteht. Erst später erfährt Frikke, dass das Labyrinth seine Stadt ist. Das Ziel des Spiels ist es, die Spieler zu retten. Die Spieler sind Kinder, die in dieses Spiel hinein­ge­zau­bert worden sind. Frikke verliebt sich in eines von den Mädchen. Die Kinder haben einen bösen Gegen­spieler, der von einem alten, verrückten Foto­grafen gesteuert wird. Frikke lernt einen Mann kennen, von dem er erst denkt, dass er der Bösewicht ist. Dann erfährt er aber, dass er auch den bösen Spie­l­er­finder besiegen will. Zusammen schaffen sie es schließ­lich, das Spiel zu gewinnen, den Bösewicht zu besiegen und die Kinder zu befreien. 
Kritik
Die Geschichte war sehr­sehr­sehr­sehr­sehr­sehr spannend. Vor allem, wenn der Bösewicht kam, haben wir uns sehr erschreckt. Durch die gute Musik ist es noch gruse­liger und span­nender geworden. Der Film hätte ruhig noch länger gehen können.
Anmer­kungen zum Kinder­film­fest
Es war toll, dass wir heute den Dreh­buch­autor inter­viewen konnten. Außerdem wollten ganz viele aus dem Publikum unbedingt von uns inter­viewt werden. Ein tolles Gefühl!

+ + +

X+Y!
Verei­nigtes König­reich, 2014 –Regie: Morgan Matthews

Inhalt
Von einem Jungen ist der Vater gestorben, aber Nathan, so hieß der Junge, war nicht traurig als der Unfall passiert ist. Er war noch ganz klein. Am Ende war er dann traurig, weil ihm alles vom Unfall wieder einge­fallen ist. Er hat Mathe gemacht, weil er Mathe liebt über alles. Er hat bei einem Mathe-Wettkampf mitge­macht, wo die besten Mathe-Genies aus der Welt mitmachen können. Am Ende gibt es immer Medaillen für die Gewinner, und China hat elf Mal gewonnen. Immer wenn er Prüfungen geschrieben hat, musste Nathan an die Farben von der Ampel denken, die ihn an den Unfall erinnert haben. Und dann hat er auch eine Freundin gefunden. Er hatte Glück, dass die Freundin ihm immer geholfen hat, dass er nicht auf andere Gedanken kommt.
Kritik
Wir fanden den Film toll und geben ihm drei von drei Sternen. Der Anfang war ein bisschen traurig und gruselig, aber der Schluss war dann besser, spannend und sehr schön, weil Nathan seine Freundin wieder getroffen hat. Am Ende war es aber auch traurig, einige von uns mussten ein bisschen weinen, als Nathan und seine Mutter über den toten Vater gespro­chen haben. Ich fand es aber schade, dass der Junge im ganzen Film nicht so viel gespro­chen hat. Die Geschichte war toll, ich fand es aber schade, dass das Ende kein totales Happy End war, weil sie vom Wettkampf nicht das Ende gezeigt haben und weil Nathan dann nicht mehr beim Wett­be­werb dabei war.
Anmer­kungen zum Kinder­film­fest
Das Kinder­film­fest war heute sehr schön, auch wenn es etwas ruhiger war. Wir haben tolle Inter­views gemacht und Fotos auf dem roten Teppich. Das war ein tolles Erlebnis.

+ + +

Das Schicksal von Zyl – The Games Maker
Argen­ti­nien, Italien, Kanada 2014 –Regie: Juan Pablo Buscarini

Inhalt
Es geht um einen Junge namens Ivan. Durch ein Comic hat sich sein ganzes Leben verändert. Denn das Comic hat ihn inspi­riert, ein Spiel zu erfinden, obwohl er noch nie selbst ein Spiel gespielt hat. Das kann er seinem Vater nicht erzählen, denn er ist sehr streng und verbietet ihm zu Spielen. Deshalb hält er es geheim. Ivan wird also Spiele­ma­cher und erlebt eine Geschichte, von der er sich nie vorstellen konnte, dass er sie je erleben wird. Dadurch hat er viele Menschen kennen gelernt und viele Dinge gelernt. Durch die Geschichte erfuhr er, warum der Vater so streng mit dem Spielen ist.
Kritik
Der Film ist sehr gut und sehr sehr toll und ein bisschen gruselig. Manchmal ist er auch traurig und man hat ein bisschen Tränen in den Augen. Die Geschichte ist ganz traurig und ganz spannend mit einem schönen Ende. Das Happy End hat uns am besten gefallen.
Dilek, Juliane und Aylin: ***, weil der Film sehr toll und spannend ist.
Alter­s­emp­feh­lung: 6+, aber eher Ältere, weil der Film für kleine Kinder viel zu gruselig ist.
Musik 
Die Musik ist gut, weil sie zum Film passt. Ein Junge hat sogar Geige gespielt. Es gab klas­si­sche Musik und Horror-Filmmusik.
Kamera
Man hat die Schau­spieler gut gesehen und die Kamera war an sich auch gut.
Schau­spieler
Die Schau­spieler waren sehr ernst und sind immer in der Rolle geblieben. Besonders aufge­fallen ist uns der Haupt­dar­steller David Mazouz, der Ivan gespielt hat. Seine Mimik war immer passend. Zum Beispiel wo er unten in der Schule war hat man genau gesehen, dass er Angst hatte.

+ + +

Rettet Raffi
Deutsch­land, 2015 –Regie: Arend Aghte

Inhalt
In dem Film geht es um Sammy und seinen Hamster Raffi. Raffi ist ein ganz einzig­ar­tiger Hamster. Er kann Dinge, die andere nicht können zum Beispiel durch Röhren laufen und Sachen finden. Eines Tages ist Raffi weg und Sammy sucht ihn ganz allein. Seine Schwester hilft ihm nicht, sie ist sehr zickig und egois­tisch. Seine Mutter hatte Angst, ihren Sohn zu verlieren und ist sehr besorgt. Und dann gibt es noch Rocky, einen Bösewicht, der süchtig nach Ziga­retten ist und Haustiere ausnutzt. Er ist sehr gefähr­lich. Aber Sammy ist ein Junge, der sein Haustier sehr liebt. Für ihn würde er sogar sein Leben opfern!
Kritik
Wir fanden den Film sehr gut und geben ihm drei von drei Sternen ***. Der Film ist klug und spannend, mal traurig und mal lustig. Die Darsteller haben sehr gut gespielt. Die Musik geht so, sollte mehr vorkommen. In der Mitte sollte sie drama­ti­scher sein. Die Kamera war nicht so gut, weil man Sammy zu oft gesehen hat. Eigent­lich sollte man den Hamster ein bisschen mehr sehen. Unsere Alter­s­emp­feh­lung ist 6 Jahre.
Anmer­kungen zum Kinder­film­fest
Das Kinder­film­fest war heute sehr schön, es waren viele Leute da. Wir fanden die Boxen gut, wo man seine Meinung äußern konnte über den Film. Es war toll, dass man Unter­schriften bekam von den Schau­spie­lern und ihnen Fragen stellen durfte. Das darf man nicht immer im Leben.
Wenn ihr die Chance habt zum Kinder­film­fest zu gehen – sagt sofort ja!

Mehr Infor­ma­tionen unter Kinder­film­fest 2015.

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