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Elf Jahre sind seit dem Unglück in Tschernobyl vergangen.
Nicht nur Menschen fielen ihm zum Opfer, auch ein Teil unserer
bewohnbaren Erde. Verwandelt in eine radioaktiv verseuchte tödliche
Zone wird sie noch für viele Jahre krank und unbrauchbar
für Menschen bleiben. Im Film ist ein Gedicht des russischen
Poeten Sergej Esenin zu hören, „Liebste, komm setz dich
neben mich". Sehr lebendig spricht er darin von seinen Gefühlen
zur Vergänglichkeit der Natur. Zeilen aus einem Brief, den
ein junger Mann an seine Großeltern schrieb, sind in der
Episode „Der Brief" zu hören. Der Enkel verspricht, bald
in die Heimat zurückzukehren. Der Film wurde in einem der
vielen verlassenen Dörfer Weißrußlands gedreht.
BIO-FILMOGRAPHIE
ALEKSANDR FRANSKEVIC Geboren 1961 in Weißrußland.
1979-84 Studium an der Schauspielschule (GITIS) in Moskau. Arbeit
als Schauspieler am Staatstheater „Sovremennik" und Regisseur
am „Studio-Theater" in Moskau. 1991-93 Regie-Studium an der Filmakademie
in Lodz. Seit 1996 Postgraduiertenstudium an der Kunsthochschule
für Medien Köln, Fachbereich Fernsehen und Film.
Filme
(auch Drehbuch): 1991 MUCHA 1992 DWOJE 1994/95 TAG DES
FISCHES 1997 ÖERNOBYL OCEN’
(Katalog des 12.
internationalen Dokumentarfilmfestivals)
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