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New York, Brooklyn, Sommer. Derweil das Thermometer in menschenfeindliche
Höhen klettert, Kinder Hydranten in Wasserspeier verwandeln
und Eis gleich blockweise durch die Straßen getragen wird,
rüsten sich Brooklyns beste Streetballmannschaften zum Spiel.
An den bereits legendären Tournieren von „Soul in the Hole",
„The Malcolm X Invitational" und „It’s a Fila Thang" kämpfen
sie um Punkte und Ehre. Schwarz, jung und durchtrainiert sind
die Jungen, die auf dem Feld stehen; Meisterathleten, die von
der Straße kommen, punkto Ballgefühl, Geschwindigkeit
und Muskelkraft jedoch die meisten Profisportler in den Schatten
stellen. Einen Sommer lang hat Danielle Gardner die „Kenny Kings",
eines der stärksten Streetballteams Brooklyns begleitet.
Sie ist von Tournier zu Tournier gezogen, hat Wettkämpfe
beobachtet und Interviews geführt. Der rote Faden von Soul
in the Hole bildet Coach Kenny Jones’ Beziehung zu seinem Sorgenkind
Ed „Booger" Smith. Denn Booger, im Spiel unübertrefflich,
kann kaum lesen und droht immer wieder auf die schiefe Bahn zu
geraten. Die hitzige Stimmung der Tourniere, die aberwitzigen
Auseinandersetzungen zwischen Coach und Schiedsrichter, die Girl
Fans an den Gittern, die flimmernde Sommerhitze Brooklyns hat
Gardner in ihrem Film eingefangen. Ein stimmungsvoller Soundtrack
mit Stücken von Gang Starr, Toussaint McCall, Coolio u.v.a.
macht den Film zum einmalig stimmungsvollen und stimmigen Stadtportrait.
BIO-FILMOGRAPHIE
DANIELLE GARDNER
Sie ist gebürtige New Yorkerin, hat
jedoch ihre Karriere als Filmemacherin in Großbritannien
begründet. Sie arbeitet seit acht Jahren als Produzentin
und Regisseurin und ist vor allem fürs Fernsehen tätig.
Filme
(Auswahl): LAST SUPPER WEEGEE 1992, AND ALL THAT SPIES:
IN FROM THAT THE COMBAT FILM THE STAR 1996 SOUL IN THE
HOLE
(Katalog des 12.
internationalen Dokumentarfilmfestivals)
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