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Seit uralten Zeiten leben die Hirtennomaden Nordtibets unter
extremen Umweltbedingungen auf den Hochplateaus des Himalaja
und bewirtschaften mit ihren Yaks das höchstgelegene Weideland
der Erde. Jedes Jahr im Frühling machen sich die Männer
eines Nomadenstammes mit ihren robusten Packtieren auf die lange
und beschwerliche Reise zu den Salzseen. Die Salzseen des Himalaja
zählen zu den größten Salzvorkommen der Welt.
Das Salz wird heute zunehmend industriell genutzt und mit Lastwagen
abtransportiert. Der Film dokumentiert eine dieser traditionellen,
von religiösen Riten geprägten und vom technischen
Fortschritt bedrohten Karawanen der Nomaden, die mit weit über
hundert Yaks zu den Salzseen ziehen, um das „Weiße Gold"
in ihre Täler zu holen.
BIO-FILMOGRAPHIE ULRIKE KOCH
Geboren
in Birkenfeld an der Nahe/ Deutschland. Studium der Sinologie,
Japanologie und Völkerkunde an der Universität Zürich.
Studium der modernen chinesischen Sprache, Literatur und Philosophie
an der Beijing Universität. Zehn Jahre in China, vor allem
in den Bereichen Wirtschaft und Film, war dort bei Dreharbeiten
als Dolmetscherin, Casting Director und Regieassistentin tätig.
Lehraufträge an der HFF (Hochschule für Fernsehen und
Film) München, Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik.
Schreibt regelmäßig über das chinesische Filmschaffen.
Filme: 1995
QIGONG - DIE KUNST DER STILLE ALS LEBENSELEXIR 1997 DIE SALZMÄNNER
VON TIBET
(Katalog des 12.
internationalen Dokumentarfilmfestivals)
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