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Die Salzmänner von Tibet

 
 
CH 1996 - 105 Minuten -
Regie: Ulrike Koch
Kamera: Pio Corradi
Drehbuch: Ulrike Koch
Besetzung:
 
 
 
 


Seit uralten Zeiten leben die Hirtennomaden Nordtibets unter extremen Umweltbedingungen auf den Hochplateaus des Himalaja und bewirtschaften mit ihren Yaks das höchstgelegene Weideland der Erde. Jedes Jahr im Frühling machen sich die Männer eines Nomadenstammes mit ihren robusten Packtieren auf die lange und beschwerliche Reise zu den Salzseen. Die Salzseen des Himalaja zählen zu den größten Salzvorkommen der Welt. Das Salz wird heute zunehmend industriell genutzt und mit Lastwagen abtransportiert. Der Film dokumentiert eine dieser traditionellen, von religiösen Riten geprägten und vom technischen Fortschritt bedrohten Karawanen der Nomaden, die mit weit über hundert Yaks zu den Salzseen ziehen, um das „Weiße Gold" in ihre Täler zu holen.

BIO-FILMOGRAPHIE ULRIKE KOCH

Geboren in Birkenfeld an der Nahe/ Deutschland. Studium der Sinologie, Japanologie und Völkerkunde an der Universität Zürich. Studium der modernen chinesischen Sprache, Literatur und Philosophie an der Beijing Universität. Zehn Jahre in China, vor allem in den Bereichen Wirtschaft und Film, war dort bei Dreharbeiten als Dolmetscherin, Casting Director und Regieassistentin tätig. Lehraufträge an der HFF (Hochschule für Fernsehen und Film) München, Abteilung Dokumentarfilm und Fernsehpublizistik. Schreibt regelmäßig über das chinesische Filmschaffen.

Filme:
1995 QIGONG - DIE KUNST DER STILLE ALS LEBENSELEXIR
1997 DIE SALZMÄNNER VON TIBET

(Katalog des 12. internationalen Dokumentarfilmfestivals)

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