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Drei Mädchen aus der Provinz landen in Peking. Jede
sucht ihr Glück in der Hauptstadt. Yù Quin hat einen Studienabschluß
im Fach Lyrik und hat in ihrem Dorf ihre zweijährige Tochter
zurückgelassen. Sie arbeitet als Bardame in einem Nachtclub,
den die Nomenklatura und die Neureichen frequentieren. Sie hat
großes Heimweh. Hù Jin verläßt sich auf ihre
Gefühle und gibt ihr Studium auf, um in der labyrinthartigen
Stadt ihr Glück zu suchen. Sie spielt kleine Rollen und
arbeitet als ‘Model" in Pekings Studios, erntet aber nur Mißerfolg.
Nach mehreren Selbstmordversuchen wird Zun Ji, ehemals drogenabhängig,
eine „Dancing Queen" in Peking’s Discos. Rebellisch und „auf
Teufel komm raus" tanzt und feiert sie bis in die frühen
Morgenstunden in der jahrhundertealten Stadt und versucht so
zu vergessen, was hinter ihr liegt. Nachts in kaltes grellbuntes
Neonlicht getaucht, ist jede der drei jungen Frauen bei Tag besehen
nur eine von Millionen - da wird jede Hoffnung schal.
(Katalog
des 12. internationalen
Dokumentarfilmfestivals)
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