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Ein ganz gewöhnlicher Vorfall (Na Dnjach)

 
 
UdSSr 1991 - 10 Minuten -
Regie: Victor Kosakovskij
Kamera: Vladimir Morozov
Drehbuch: Victor Kosakovskij
Besetzung:
 
 
 
 

Ein ganz gewöhnlicher Vorfall

8.September 1991: Ein Unbekannter bricht mitten auf dem Ligovskij Prospekt tot zusammen. Man trägt die Leiche in den nächsten Hinterhof. Keiner kennt den Toten, keiner kümmert sich weiter um ihn. Passanten gehen vorbei, Kinder spielen neben der Bank, auf der der Tote nur halb zugedeckt liegt. Erst am dritten Tag liest ihn der städtische Bestattungsdienst auf. Der Zuschauer erfährt das Geschehen aus dem Polizeifunk. Die sachlichkalte Schilderung steht im krassen Gegensatz zu dem emotionalen Geschehen. Der Film thematisiert die Anonymität einer Großstadt, in der sich der Tod und die Gegenwart auf tragische Weise widerspiegeln.

BIO-FILMOGRAPHIE VIKTOR KOSAKOVSKIJ

Geboren 1961 in Leningrad. Kamera- und Regieassistent sowie Cutter am Leningra-der Dokumentarfilmstudio. Hochschul-abschluß als Filmregisseur in Moskau. Seit 1989 Regisseur am Leningrader Dokumentarfilmstudio. 1994/95 Stipendi-at des Nipkow-Programms in Berlin.

Filme:
1989 LOSEV
1991 NA DNJACH (Ein ganz gewöhnlicher Vorfall)
1993 BELOVY (Die Belovs)
1997 SREDA (Mittwoch)

(Katalog des 12. Internationalen Dokumentarfilmfestivals)

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