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Die heroische Hölle von Vietnam, der traumatische Tod des
präsidialen Fackelträgers des Amerikanischen Traums und die
Jagd nach den Hintermännern, das postmoderne Mörderpärchen
im MTV-Medienland: Ob PLATOON, JFK oder NATURAL
BORN KILLERS - was nicht mal Oliver Stones erbittertsten
Feinde (und er hat nicht wenige) ihm vorwerfen können ist,
die Gemüter kalt zu lassen. Er ist einer der lautstark engagiertesten
und unübersehbar moralischsten Kritiker und zugleich Bebilderer
der amerikanischen Kultur und ihrer großen Mythen. Mit ANY
GIVEN SUNDAY hat er sich der amerikanischsten aller amerikanischen
Sportarten angenommen - und mit seinem Football-Epos ungewohnt
einhellige Bewunderung geerntet. Auf der Berlinale - wo sein
Film Wettbewerbsbeitrag war - stand Oliver Stone der Presse
Rede und Antwort.
(Transkription, Bearbeitung und Übersetzung: Rüdiger
Suchsland)
Artechock: Was war Ihr Motiv, einen Film über Football zu machen?
Stone: Es gibt zwei Hauptmotive. Zum einen war ich als
Kind ein Football-Fan. Ich mag den Sport einfach. Und man kann –
glaube ich – meine Liebe zum Spiel spüren. Zum zweiten ändern
sich in Amerika die Dinge derzeit so extrem schnell. Der technische
Fortschritt ist rasant. Aber keiner fragt: Was geschieht da in den
Köpfen? Werden wir immer mehr zu Cyborgs? Eine interessante Frage,
finde ich. Football ist etwas Primitives. Es geht zurück in
die Zeiten der Indianer, oder antiker Krieger, die mit Helm und
Rüstung gegeneinander gekämpft haben. Eine alte Tradition:
Gladiatoren, Söldner, aus kleinen Verhältnissen, und das
Establishment des Staates schaut zu. Zugleich sind es Individuen –
diese Geschichte trifft ins Herz dessen, was gerade in Amerika
passiert: Allgemeine Instabilität, breite Unsicherheit, keiner
weiß, ob er morgen noch einen Job hat. Wenn Sie letzte Woche die
Zeitung gelesen haben, wissen Sie: Man hat gerade 15 hochbezahlten
Fußball-Stars gekündigt, weil sie zu teuer wurden. Eine
unglaubliche Unbeständigkeit herrscht am Ende des Jahrhunderts:
Nicht nur im Sport, in allem: Politik, Wirtschaft, Unterhaltung.
Mein Vater war an der Wall-Street, wie Sie vielleicht wissen. Ich
habe noch nie eine derartige Unsicherheit im Geschäftsleben erlebt.
Die Internet-Aktien liegen 15fach über ihrem realen Wert – das ist
völlig krank. Also: Der Wandel, die Unsicherheit ist das Thema.
Ist das der positivste Film, den Sie je gemacht haben? Endlich
gewinnen 'mal die good guys. Warum?
Ja, er ist sehr positiv. Passend zum Jahrhundertende. [LACHT].
Meine düstersten Filme waren NATURAL BORN KILLERS und auch U-TURN:
Da sterben am Ende wirklich alle, so etwas hatte ich mir schon
lange vorgestellt, und wollte es immer machen. Das ist ein
großartiges Ende gewesen! Als ich den Football-Film gemacht
habe, fühlte ich mich sehr positiv gestimmt, obwohl es dort sehr
viel Korruption gibt, und alles von den Medien kontrolliert wird.
Aber abseits von all' dem sehe ich auch die Möglichkeiten, die der
Einzelne hat, sich seinen individuellen Traum zu erfüllen.
Ihr Film beginnt mit Indianermusik. Da fühlt man sich sofort
an NATURAL BORN KILLERS erinnert und auch an THE DOORS. Wollen Sie
den Indianern Tribut zollen, oder warum tun sie das?
Je mehr ich mit mit Football beschäftigt habe, um so indianischer
fand ich es. Ob Sie's glauben oder nicht, aber es gibt da viele
Rituale, eine Spiritualität.
Sie haben gegenüber der US-Version des Films 12 Minuten
herausgeschnitten. Warum haben Sie das getan?
Offen gesagt: In den USA war es sehr wichtig, den Film noch
während der Football-Saison herauszubringen, die im Januar zuende
geht. Danach hätte das Interesse stark abgenommen, so ist das
nunmal. Es wäre besser gewesen, sich noch etwas mehr Zeit zu
nehmen, schließlich mußten wir hunderte von Einstellungen und
tausende von digitalen Tricks bearbeiten. Nach sechs Monaten Hektik
und Druck hatte ich dann ein bißchen Ruhe, und habe mir den Film
noch einmal vorgenommen. Obwohl ich die 242 minütige Version sehr
gern mag, finde ich die 230er-Version, die Sie hier zu sehen
bekommen, dichter. Erinnern Sie sich: David Lean hat LAWRENCE
VON ARABIEN umgeschnitten, nachdem er 'rauskam. Er schnitt 30
Minuten heraus, auf Druck von Außen natürlich. Auf mich wurde kein
Druck ausgeübt.
Man bekommt einen kurzen Musik-Ausschnitt aus LOLA RENNT zu
hören?
Ja, ich hoffe, das stört Sie nicht, wir haben dafür bezahlt.
Haben Sie einmal daran gedacht, einen Fußball-Film zu
machen?
Fußball ist ein ganz schwieriger Sport fürs Kino: Man kommt nicht
ins Spiel hinein, erst recht nicht mit den vielen Werbespots im
US-TV. Darum habe ich mich dafür entschieden, ANY GIVEN SUNDAY aus
einer ganz subjektiven Perspektive zu erzählen, auch die
Spielszenen – wir wollten in das Spiel hinein kommen. Man sieht die
Reaktionen, die Angst, die Fehler. Und alles geht unglaublich
schnell. Man muss dazu nicht das kleinste bißchen der Regeln
kapieren. Es genügt, dass man merkt, was in den Köpfen passiert.
Ich wollte nie das Spiel analysieren, das hat mich nie
interessiert. Mich interessierten immer nur die 12 Leute auf dem
Spielfeld und hinter der Szene. Das was unter der Oberfläche
passiert. Und Fußball: der ist uns Amerikanern einfach zu
langsam. Man muß das Spiel beschleunigen. Und es muß mehr Punkte
geben! Die machen einfach nicht genug Punkte: 0-0 oder 2-1 nach 90
Minuten! Die Amerikaner wollen Action und viele Punkte – wie
Cameron Diaz das im Film sagt.
Am meisten haben Sie auch hier die Machtverhältnisse
interessiert?
Ja, vor allem die wirtschaftliche Macht. Der Körper ist alles,
was die Spieler haben, ihre Macht. Und doch gehört er längst den
großen Unternehmen, deren Macht ins Unendliche gewachsen ist. Geld
beherrscht alles. Am mächtigsten ist aber das Fernsehen:
Fernsehen hat den Football gekauft, Fernsehen hat die Politik
gekauft, Fernsehen hat praktisch alles gekauft. Das habe ich
versucht in NATURAL BORN KILLERS zu zeigen. Wenn eine Mannschaft
nur noch von Fernsehgeldern abhängt, dann nimmt sein Wert enorm zu.
Und die Teams brechen auseinander: Die Spieler bekommen persönliche
Agenten, drei vier von ihnen werden ganz berühmt – wie Filmstars.
Was passiert: Die bekommen ein Vermögen, der Rest bekommt die
Brosamen, oder ein bißchen mehr vielleicht. Das schürt Neid.
Und so wird es immer schwieriger, ein Team zusammenzuhalten. Es ist
sehr schwer geworden, einen Titel, den man gewonnen hat, zu
wiederholen. Alle wollen mehr Geld, Spieler werden abgeworben,
gerade erfolgreiche Mannschaften zerfallen. Da gibt es
Spieler, deren Körper ist 25 Millionen Dollar wert. Da riskieren
die keine Verletzungen für den Erfolg der Mannschaft, denn sie
wissen: Morgen sind sie auf dem freien Markt, und müssen einen
möglichst hohen Wert haben, und Geld verdienen.
Wie sehr mögen Sie den Football-Sport? Abgesehen von dem, was
Sie beschreiben, ist das auch ein sehr gewalttätiger
Sport.
Mein Verhältnis ist ambivalent. Ich bewundere den Sport auch.
Mein 15jähriger Sohn spielt Football, und er ist so stolz, Mitglied
eines Teams zu sein – das ist sehr amerikanisch. Ich selbst habe
immer Tennis gespielt, das ist individualistisch, wie Golf. Das ist
ganz anders. Man tritt gegen sich selber an, das ist ganz anders,
als Mannschaftssport. Wenn man sich für das Team aufopfert,
dann erst wird man ein ganz großer Spieler.
Wie haben Sie die Spielszenen gedreht. Das sieht alles sehr
realistisch aus, also sehr kompliziert für einen
Film-Regisseur?
Ja, das war es auch. Die Schauspieler haben tatsächlich Football
gespielt, nach einem groben Muster, das wir vorgaben. Wir haben die
Szenen mit mehreren Kameras gleichzeitig aufgezeichnet, zum Teil
mit 7 oder 8 Stück gleichzeitig, und dann das Beste herausgenommen.
Die Drehs waren zum Teil ziemlich riskant: Einerseits will man
so realistisch wie möglich sein, und schätzt es, wenn sich die
Akteure richtig einsetzen, ihr Schweiß echt ist, andererseits
durften sich die Hauptdarsteller nicht verletzen. Wenn sich ein 300
Pfund schwerer Statist auf unseren Hauptdarsteller stürzt, weil der
aus seiner Sicht ein Scheißkerl aus Hollywood ist, der viel zu viel
Geld verdient, dann sieht das toll aus, aber wenn der dann ein paar
Wochen verletzt ist, kann ich keinen Film machen. Und man findet
dafür auch keine Versicherung. Darum war ich ziemlich nervös,
zumal wieder natürlich erst in der letzten Sekunde abbrechen
wollten. Einmal mußte ein Zusammenprall eines unserer Stars mit
einem Linebacker gefilmt werden. Und mein Second-Unit-Regisseur hat
das achtmal wiederholen lassen, obwohl es beim zweiten Take schon
ganz gut aussah. Der Schauspieler lag dann fast 25 Minuten am Boden
– wie im Film. Ich hätte den Typ fast umgebracht.
Im Mittelpunkt des Films steht der Trainer. Gibt es Paralellen
zwischen einem Football-Coach und einem Film-Regisseur? Beide sind
lebende Diktatoren.
Sie glauben gar nicht, wie recht sie haben. Und tatsächlich geht
es um Macht, und Autonomie. So hat zum Beispiel Bill Parcells der
Trainer der "New England Patriots" den Verein verlassen, weil man
ihm nicht genug Macht zugestand, sondern dauernd hereingequatscht
hat. Er wollte Macht in der Führungetage, wollte
mitentscheiden, wer die Bonusse bekommt, wer eingekauft und
verkauft wird – um ein besserer Coach zu werden. In diesem Sinn ist
Diktatur etwas Positives. Andererseits: ich habe 12 Filme in
den letzten 12 Jahren gemacht. Das ist viel. Das geht gar nicht,
wenn man ein Diktator ist, weil man dann die Leute abschreckt. Ich
versuche mein eigenes Ego auf Null zu reduzieren, und die Egos der
12 Anderen zu ermutigen. Es für sie so gut wie möglich zu machen.
Das war mein Job: es für sie so gut wie möglich zu machen. Das war
nicht leicht. Jeder hat eine eigene Mentalität. Zu meinem einen
Hauptdarsteller, Jamie Foxx, gab es sicher fast eine Art
Vater-Sohn-Beziehung. Am Anfang war er ein bißchen eingeschüchtert,
schließlich mußte er mit Leuten wie Al Pacino spielen. Aber Al hat
sich sehr positiv geäußert: Er meinte der Typ wird ein Star, er
weiß was er zu tun hat, stellt die richtigen Fragen, etc. Und
man weiß, was es heißt, wenn Al Pacino so etwas sagt – schließlich
hat der nichts anderes im Kopf. Wenn er keinen Film dreht, glotzt
er nur an die Wand.
Stellen Sie in dem Gegensatz zwischen alterndem Coach und
jungen geldgeilen Spielern auch so etwas dar, wie die Gegensatz
zwischen Ihrer Regisseursgeneration und den jungen Ehrgeizigen in
Hollywood?
Gute Frage. Trotzdem: Nein, offen gesagt fühle ich mich eher als
Kombination aus beiden. Der Erfahrung des Alten und der Energie der
Jungen. Für mich als Regisseur ist es total wichtig, nahe dran am
Zeitgeist zu bleiben, auf der Straße" sozusagen. In dem Moment, in
dem man sich nur noch unter seinesgleichen aufhält, mit 'zig
Leuten, die um einen herumscharwenzeln, in seinem Haus in Bel Air
oder besser noch in Malibu, ist man künstlerisch tot. Albert
Camus hat es am besten ausgedrückt: Man muss zuhören. Jetzt zum
Beispiel habe ich seit PLATOON zum ersten Mal mit vielen Schwarzen
gedreht. Am anfang hatte ich Angst, überhaupt nicht mehr auf dem
Laufenden zu sein, was den Slang angeht. Aber es hat
funktioniert.
Wie schätzen Sie Ihre Stellung in der US-Filmlandschaft
ein?
Nun, kommerziell waren die 90er für mich nicht so erfolgreich wie
die 80er. Das tut natürlich weh. Aber künstlerisch fühle ich mich
wunderbar. Ich habe 7 Filme gemacht, und einen Roman geschrieben.
U-TURN ist finanziell überhaupt nicht gelaufen, aber das ist nicht
das einzige, was zählt. Dummerweise funktioniert das Geschäft so,
dass man sich darum immer auch kümmern muss, im Grunde viel
zuviel. Man muss immer wieder auch einen Film machen wie WALL
STREET, der großes Geld einspielt, um einen Film über große Ideen
zu machen, wie JFK oder NIXON. Ich mag sehr wohl "kleine
Filme". Ich habe TALK RADIO oder U-TURN für das knappestmögliche
Budget gemacht. Bewertet wurde ich trotzdem so, als hätte ich einen
60 Millionen-Dollar-Film gemacht, weil ich ein etablierter
Regisseur bin. Wenn die Digital-Technik noch besser wird, dann
mache ich auch noch billigere Filme. Heute geht das noch nicht, da
können die Leute reden, was sie wollen. Die Qualität ist
schlechter, und auf großen Leinwänden merkt man das auch.
PLATOON – JFK – NATURAL BORN KILLERS – U-TURN waren alles sehr
kontroverse Filme. Vermissen Sie diesmal den Streit?
Kontroversen sind nicht die Lösung. Ich mache die Filme, die ich
machen will – unabhängig davon, was geredet wird. Und hoffentlich
interesiert es dann auch die Leute. Aber schließlich dauert es ein
Jahr, um einen Film zu machen, da muss man auf sich selber hören.
Ich weiß, dass man hier in Europa der Ansicht ist, das US-Kino
diktiere alles, dominiere die Welt. Aber es gibt das Fernsehen. Die
dominieren uns. Wenn ich irgendein Projekt ankündige, kommen sofort
drei verschiedene Sender mit einem TV-Film zum gleichen Thema
heraus. Darum muss man ein bißchen geheimniskrämerisch sein.
Sie zeigen Football in einem durchaus zwielichtigen Licht,
verschweigen nie die Schattenseiten. Wie hat denn die
US-Football-Liga auf Ihren Film reagiert?
Die haben ihn gehasst, haben das Drehbuch gehasst, wollten nichts
mit ihm zu tun haben. Ich habe eine Weile mit ihnen um
Unterstützung verhandelt – ohne Erfolg. Das ist alles eine einzige
Grauzone, ein Bereich, in den man kaum hineinschauen kann. Denken
Sie an den Antitrust-Prozess gegen Microsoft, der derzeit gerade im
Gange ist. Die NFL dagegen greift niemand an, obwohl die noch ein
viel größerer Trust sind – sie haben das Monopol schlechthin. Ich
weiß nicht warum. Alles läuft über sie: Stadienkarten,
Trikotverkauf, Werbung. Sie haben gesehen, daß ich im Film keine
NFL-Symbole verwende, das haben die verboten. Das Schlimmste
war, daß ich Sponsoren verloren habe. Da ging es um viel Geld, wir
hatten ein sehr enges Budget. Ich hatte viele Sponsoren für die
Bandenwerbung, die im Film vorkommt – die meisten sind
abgesprungen. Warum? Wer weiß? Ein paar Telefonanrufe, ein paar
verschickte Memos, ein paar Bitten an Ex-Spieler und Trainer, nicht
zu kooperieren. Tatsächlich hatten wir aber viele Spieler, die
kooperiert haben. Als der Film dann herauskam, gab es gleich
einen sehr positiven Artikel in einer Sportzeitschrift – dann nie
wieder irgendetwas in Sportzeitschriften. Das ist bizarr! Es gab
aus meiner Sicht eindeutig die Bitte an Sportzeitschriften, nichts
zu veröffentlichen.
Manche Kritiker mögen die Frauenfiguren nicht
besonders...
Ja, ich weiß. Ich wurde kritisiert, dass die Frauen im Film nicht
ganz political correct seien. Es gibt 5 Frauen, starke, echte
Frauen, deren Charakter auf realen Vorbildern basiert. Die Gestalt,
die Cameron Diaz spielt, gibt es noch nicht, noch führt keine Frau
einen Football-Club. Aber in den nächsten zehn Jahren – ich sage
nicht wo – wird das passieren. Sie ist richtig tough. Jetzt sagen
einige: She's a Bitch. Wäre sie ein Mann, hieße es: tough guy,
nicht bitch oder bastard. Sondern: "Give him a chance." Aber
manchmal müssen auch Frauen tough agieren. Schauen Sie sich die
US-Wirtschaft an. Da haben die Frauen mehr Besitz als die Männer.
Weil sie erben als Witwen und Töchter! Genau das erzähle ich: Die
Cameron-Diaz-Figur erbt den Club und das Vermögen ihres Vaters.
Auch wenn ANY GIVEN SUNDAY politisch ist. Wird Ihr nächster
Film wieder ein "richtig" politischer sein?
Es ist ziemlich schwierig in Amerika, wirklich politische Filme
zu machen. Wie Sie wissen erlebten wir in den 80ern und 90ern einen
Rückfall hinter die 60er und 70er Jahre. In Amerika haben sich alle
gefreut, dass ich jetzt einmal keinen Film über die große
Verschwörung mache.
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