Oben scheint die Sonne

Deutschland 2002 · 45 Minuten
Regie: Ursula Gruber

»Welt unter München – dunkle Schächte, Kacheln, Tunnels. Mareike steuert ihren Zug von Endsta­tion zu Endsta­tion. Leute steigen ein, fahren mit, steigen aus. Die meisten bemerken Mareike nicht – und auch nicht ihre Welt. Rund 700 Menschen verdienen ihr Geld im Unter­grund. Verschie­dene Charak­tere, Nationen, Lebensein-stel­lungen. Jeder hier hat seine Geschichte, seine Ängste, seine Hoffnung. Der Kontrol­leur, der seinen Traumjob macht. Der Gleis-bauar­beiter, der insgeheim lieber Kontrol­leur wäre. Der Putzmann, der Infor­matik studiert hat. U-Bahn-Fahrer zwischen Alltags­rou­tine und Angst vor Selbst­mör­dern. Und immer wieder Mareike, unterwegs zu neuen Ufern.« (17. Inter­na­tio­nales Doku­men­tar­film­fes­tival München)