»Welt unter München – dunkle Schächte, Kacheln, Tunnels. Mareike steuert ihren Zug von Endstation zu Endstation. Leute steigen ein, fahren mit, steigen aus. Die meisten bemerken Mareike nicht – und auch nicht ihre Welt. Rund 700 Menschen verdienen ihr Geld im Untergrund. Verschiedene Charaktere, Nationen, Lebensein-stellungen. Jeder hier hat seine Geschichte, seine Ängste, seine Hoffnung. Der Kontrolleur, der seinen Traumjob macht. Der Gleis-bauarbeiter, der insgeheim lieber Kontrolleur wäre. Der Putzmann, der Informatik studiert hat. U-Bahn-Fahrer zwischen Alltagsroutine und Angst vor Selbstmördern. Und immer wieder Mareike, unterwegs zu neuen Ufern.« (17. Internationales Dokumentarfilmfestival München)