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Memoria

 
 
Italien 1997, 91 Minuten
Regie: Ruggero Gabbai
Drehbuch: Marcello Pezzetti, Liliana Picciotto Fargion
Kamera: Sefi Baruch
Schnitt: Daniele Orsini
 
 
 
  Über 8500 Juden wurden zwischen 1943 und 1945 aus Italien nach Auschwitz und in andere Lager deportiert. Etwa 800 von ihnen überlebten. Ruggero Gabbai hat einige von ihnen vor die Kamera geholt und sie an den Orten sprechen lassen, an denen sich die Ereignisse abgespielt haben: im jüdischen Viertel von Rom, in den Gefängnissen von Mailand, Rom, Florenz und Genua, im Lager Risiera di San Sabba, im Durchgangslager Fossoli oder im Mailänder Hauptbahnhof. Die Zeitzeugen werden nicht von Journalisten, sondern von Historikern befragt, die sich intensiv mit den Lebensumständen jedes einzelnen beschäftigt haben. Die Sensibilität ihres Vorgehens hat eindringliche Aussagen hervorgebracht, die den Film zu einem Erlebnis machen. (Aus dem Programm des Dokumentarfilmfestivals 1997)

Besprechung

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