»Als ein sich seltsam gebärdender Vagabund in eine abgeschiedene Stadt kommt und zufällig ein Kind vor dem Ertrinken rettet, hält ihn die Bevölkerung sofort für einen Wunderheiler. Doch Kosmos, der sich nur von Tee und Zucker ernährt und auf den Wipfeln der Bäume sitzt, ist ein ungewöhnlicher Mensch. Einerseits glauben die Menschen, dass er mit übernatürlichen Kräften gesegnet ist, andererseits erweckt er bald ihr Misstrauen. Aber alles, was er will, ist Liebe. Er findet sie bei Neptün, der älteren Schwester des Kindes, das er gerettet hatte. Ein philosophisch-mystischer Film und bildgewaltiges Epos voll surrealer Archaik, das die Bedeutung von Gut und Böse hinterfragt.« (Türkische Filmtage München 2010)