Amos Vogel gilt als einer der entscheidenden Wegbereiter und Unterstützer des modernen Kinos nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein Buch »Film als subversive Kunst« ist das Standardwerk über ein »Kino wider die Tabus« der Independent- und Avantgarde-Regisseure. Vogel, 1921 in Wien geboren, emigrierte 1938 in die USA und gründete 1947 in New York den legendären Filmclub »Cinema 16«. Ein wechselndes Programm aus Experimentalfilmen, Dokumentationen, Spielfilmen, auch wissenschaftlichen Filmen und Mid Night Movies machten »Cinema 16« zur bahnbrechenden und einflussreichen Kinobewegung, die u.a. das New American Cinema hervorgebracht hat. Vogel ist am 24. April 2012 91jährig in New York gestorben. – Für den Film hat Vogel sein umfassendes Archiv geöffnet. Seltenes Archivmaterial, Interviews und Erinnerungen ergeben das Porträt eines Kinoerneuerers. – db
Paul Cronin, Dokumentarfilmer und Theoretiker entwirft ein lebendiges berührendes Porträt aus Archivmaterial, Interviews und Erinnerungen dieses großen alten Mannes.