Film as a Subversive Art: Amos Vogel and Cinema 16

USA 2004 · 56 Minuten
Regie: Paul Cronin
Musik: Adam Meggido, Orphy Robinson
Kamera: Gavin Syevens
Schnitt: Franz Walsch

Amos Vogel gilt als einer der entschei­denden Wegbe­reiter und Unter­s­tützer des modernen Kinos nach dem Zweiten Weltkrieg. Sein Buch »Film als subver­sive Kunst« ist das Stan­dard­werk über ein »Kino wider die Tabus« der Inde­pen­dent- und Avant­garde-Regis­seure. Vogel, 1921 in Wien geboren, emigrierte 1938 in die USA und gründete 1947 in New York den legen­dären Filmclub »Cinema 16«. Ein wech­selndes Programm aus Expe­ri­men­tal­filmen, Doku­men­ta­tionen, Spiel­filmen, auch wissen­schaft­li­chen Filmen und Mid Night Movies machten »Cinema 16« zur bahn­bre­chenden und einfluss­rei­chen Kino­be­we­gung, die u.a. das New American Cinema hervor­ge­bracht hat. Vogel ist am 24. April 2012 91jährig in New York gestorben. – Für den Film hat Vogel sein umfas­sendes Archiv geöffnet. Seltenes Archiv­ma­te­rial, Inter­views und Erin­ne­rungen ergeben das Porträt eines Kino­er­neu­e­rers. – db

Paul Cronin, Doku­men­tar­filmer und Theo­re­tiker entwirft ein leben­diges berüh­rendes Porträt aus Archiv­ma­te­rial, Inter­views und Erin­ne­rungen dieses großen alten Mannes.