Die hinreißende und charmante Dreiecksgeschichte zwischen einem Schwulen, einem naiven Soziologiestudenten und einer reifen Frau überzeugt als präziser Spiegel der kubanischen Gesellschaft. Es ist ein später Appell an die Toleranz einer rigiden, durch die 35jährige Geschichte der Revolution immer stärker in eine Sackgasse manövrierten Gesellschaft. Die Kritik an Fidel Castros Revolution ist eine Kritik von innen, mit der Utopie einer Erneuerung von innen, ohne Zerstörung der Gesellschaft.