Erin Brockovich

USA 1999 · 131 Minuten · FSK: ab 6
Regie: Steven Soderbergh
Drehbuch:
Kamera: Edward Lachman
Darsteller: Julia Roberts, Albert Finney, Aaron Eckhart, Marg Helgenberger u.a.

»Erin Brockovich ist zweifache Mutter und dreimal geschieden. Als es ihr nicht einmal gelingt, nach einem Verkehrs­un­fall eine gute Entschä­di­gung zu erhalten, setzt sie ihren Anwalt moralisch unter Druck: Jetzt soll er ihr wenigs­tens einen Job in seiner Kanzlei verschaffen. Zwar ist er dort der Einzige, der dem schroffen Charme und der nicht minder offen­siven Aufma­chung der jungen Frau etwas Sympathie entge­gen­bringt – und doch ist er froh, als er sie mit einem Akten­karton in Heim­ar­beit entlassen kann. Doch was die unge­lernte Hilfs­kraft dann in einem unschein­baren Immo­bi­li­en­fall an Konflikt­po­ten­zial entdeckt, wird ihn und den Zuschauer noch den Film über beschäf­tigen. In einer kleinen Stadt in der kali­for­ni­schen Wüste hat ein Groß­kon­zern mit seiner örtlichen Fabrik das Grund­wasser verseucht, doch den Vorfall bei den Anwohnern so geschickt vertuscht, dass diese ihr Unglück nicht einmal glauben wollen. Im Allein­gang motiviert Erin jeden Einzelnen der zum Teil schon schwer Erkrankten und die Hinter­blie­benen der zahl­rei­chen Leukä­mie­opfer zur Sammel­klage.« (Daniel Kothen­schulte · Film­dienst)

Nach einer wahren Bege­ben­heit.

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