Ein politisches Pamphlet legt Jurij Chaschcevatskij mit diesem Film vor und bezieht sich dabei nicht nur im Titel auf Michail Romms Der gewöhnliche Faschismus. Denn seit Präsident Alexander Lukaschenko über Weißrußland herrscht, hat er das Land immer unübersehbarer in eine Diktatur verwandelt. Chaschcevatskij zeichnet den Werdegang Lukaschenkos nach, wie er an die Macht kommen konnte, wie sich dessen Persönlichkeit veränderte und wie er seine Position zu einer totalitären Alleinherrschaft ausbaute. Interviews mit ehemaligen Freunden und 'Kampfgenossen' Lukaschenkos, die inzwischen ins gegnerische Lager wechselten, verdeutlichen die Zusammenhänge in der Geschichte um den Mann, der aus seiner Sympathie für Hitler keinen Hehl macht. (Aus dem Programm des Dokumentarfilmfestivals 1997)