01.01.2016

Running Movies 2015

Subjektiv - Dokumentarfilm im 21. Jahrhundert
Der beste Moment des Jahres… war, als wir am Strand waren. Hier in Unsere kleine Schwester

Die Filme rauschen nur so an einem vorbei. Wir halten in einem Satz fest, was wir gesehen haben – ein rasanter Durchgang durchs Kinojahr

Von Felicitas Hübner und Dunja Bialas

Januar

Herz aus Stahl (David Ayer)
Männer mit stahl­harten Körper­teilen.

Eine Taube sitzt auf einem Zweig und denkt über das Leben nach (Roy Andersson)
Streng philo­so­phisch, melan­cho­lisch und traurig-schön. // Auch im richtigen Leben finden sich eier­köp­fige Gestalten.

Let's be Cops – Die Party Bullen (Luke Green­field)
Große Jungs spielen Polizei und keiner merkt's.

Die süße Gier (Paolo Virzì)
Reiche Leute leben oft auch nur von einer Scheibe Schinken. // Die Kontin­genz im Straßen­graben.

Frau Müller muss weg (Sönke Wortmann)
Heli­ko­pter-Eltern auf Speed.

Der große Trip – Wild (Jean-Marc Vallée)
Selbst­er­fah­rungs­trip mit Rucksack und Fuchs.

Schändung (Mikkel Nørgaard)
Hardcore-Kommissar beim Frau­en­retten.

Doktor Proktors Pups­pulver (Arild Fröhlich)
Dauer­fla­tu­lie­rende Albern­heiten.

Amour Fou (Jessica Hausner)
Ein wenig amour, noch weniger fou. // Steife Rücken­an­sichten vor Tapete.

Baymax – Riesiges Robo­wa­bohu (Don Hall, Chris Williams)
Robo­wa­bohu mit aufblas­barem Roboter.

Fräulein Julie (Liv Ullmann)
Versuchter Ausbruch einer Frau, der schon sehr unschön hinter dem Garten­zaun endet.

Wir sind jung. Wir sind stark. (Burhan Qurbani)
Was lange vor Pegida & Co. 1992 in Rostock-Lich­ten­hagen geschah.

Miss­ver­standen (Asia Argento)
Glamour-Versager-Eltern auf Koks. // Nicht ohne meine Katze.

Da muss Mann durch (Marc Rothemund)
Das Beste am Film sind die Brüste von Sophia Thomalla.

Black Sea (Kevin Macdonald)
Was ist wert­voller? Menschen­leben oder Nazigold auf dem Meeres­grund?

John Wick (David Leitch, Chad Stahelski)
Blood, Sweat & Guns im Stakkato.

Anderswo (Ester Amrami)
Anderswo liegt zwischen Berlin und Tel Aviv.

Februar

Jupiter Ascending (Lana Wachowski, Andy Wachowski)
Rasante Flug­stunden mit Mila Kunis.

Blackhat (Michael Mann)
Cyber-Rom-Com mit krimi­nellen und attrak­tiven Hackern.

Guten Tag, Ramón (Jorge Ramírez Suárez)
Uner­träg­liche Gutmen­schen­schmon­zette.

300 Worte Deutsch (Züli Aladag)
Christoph Maria Stromberg als höher­ge­stellte Bürokraft ohne Inte­gra­ti­ons­hin­ter­grund.

Into the Woods (Rob Marshall)
Singing in the woods.

SpongeBob Schwamm­kopf 3D (Paul Tibbitt)
SpongeBob, der Retter der Krab­ben­burger.

Jacky im König­reich der Frauen (Riad Sattouf)
Verpatzter Versuch: Männer sind nicht die besseren Frauen.

Von Menschen und Pferden (Benedikt Erlingsson)
Island, das Land, in dem Mensch und Pferd sich tief in die Augen sehen.

Inherent Vice – Natür­liche Mängel (Paul Thomas Anderson)
Sex & Drugs on the Beach in the Seventies.

Asterix im Land der Götter (Alexandre Astier, Louis Clichy)
Gentri­fi­zie­rung im Land der Götter.

Heute bin ich Samba (Olivier Nakache, Eric Toledano)
Migra­ti­ons­komödie mit Burnout und Charlotte Gains­bourg.

Als wir träumten (Andreas Dresen)
Es wächst nicht zusammen, was nicht zusammen gehört.

Von jetzt an kein zurück (Christian Frosch)
Im Heim ohne Heimat. Der beste deutsche Film des Jahres.

März

Afrika – Das magische König­reich (Patrick Morris, Neil Nightingale)
Sehr schön foto­gra­fierter Film mit zuviel Musik.

Chappie (Neill Blomkamp)
Poli­zei­ro­boter mit Emoti­ons­chip erschießt nur die Richtigen.

Project: Almanac (Dean Israelite)
Zeitreise, die die Existenz einer zweiten Chance verneint.

Zu Ende ist alles erst am Schluss (Jean-Paul Rouve)
Nicht ohne meine Oma.

Verstehen Sie die Béliers? (Eric Lartigau)
Nur die Tochter ist nicht gehörlos und ist damit die einzige Unnormale in der Familie. // Deftige Über­ra­schungen in fran­zö­si­scher Gehör­lo­sen­sprache mit Unter­ti­teln.

Cinde­rella (Kenneth Branagh)
Hell­blaues Aschen­puttel im Töpfchen von Kenneth Branagh.

Tod den Hippies – Es lebe der Punk! (Oskar Roehler)
West­ber­liner Jugend mit »Risiko« und Blixa Bargeld. Provo­ka­tion vom angst­losen Sohn der Republik. Das Buch ist noch deftiger.

Leviathan (Andrey Zvya­gintsev)
Putins Russland als Tarkow­ski­sche Augen­weide.

Kingsman – The Secret Service (Matthew Vaughn)
Royal exis­tie­rende Geheim­dienst-Gentlemen auf höchster Geheim­hal­tungs­stufe.

Die Trau­zeugen AG (Jeremy Garelick)
Wer keine Freunde hat, kauft sich welche. Wenn er Geld hat.

Shaun das Schaf – Der Film (Mark Burton, Richard Starzack)
Shaun, das Schaf: glatt gebügelt und entmys­ti­fi­ziert. // Die Restau­rant­szene ist schon sehr schön.

Das ewige Leben (Wolfgang Murn­berger)
Wer länger lebt, ist später tot.

Der Nanny (Matthias Schweig­höfer)
Schlechte Kinder aus reichem Hause mit sozi­al­ro­man­ti­schem Filmende.

Eine neue Freundin (François Ozon)
Was ist »normal«? Wann ist ein Mann ein Mann? Und wann eben doch nicht? // Mann zeigt Frau, wie Frausein geht.

Ruined Heart: Another Lovestory Between A Criminal & A Whore (Khavn)
Eine weitere tragische Liebes­ge­schichte zwischen einer Hure und einem Krimi­nellen in wilden Bildern und eben­sol­cher Musik. // Rausch in Farben und Tönen.

April

Best Exotic Marigold Hotel 2 (John Madden)
Stin­k­reiche Rent­nerInnen aus der west­li­chen Welt flippen in Indien herum.

Mara und der Feuer­bringer (Tommy Krappweis)
Schön gemachtes Mystery-Fantasy-Teeny-Spektakel.

Every Thing Will Be Fine (Wim Wenders)
Wo 3D keinen Sinn macht. // Wo 3D endlich Sinn macht.

Das blaue Zimmer (Mathieu Amalric)
Frau beißt Mann.

Warte, bis es dunkel wird (Alfonso Gomez-Rejon)
Fury in the Slaught­erhouse.

Die Coopers – Schlimmer geht immer (Miguel Arteta)
Egal wie irre alle(s) ist, die Familie hält zusammen.

Der Kaufhaus Cop 2 (Andy Fickman)
Hand­werk­lich gut, lustich … Hollywood-Kino eben.

The F-Word – Von wegen gute Freunde! (Michael Dowse)
Wollen Frauen und Männer denn überhaupt »nur Freunde« sein?

Elser (Oliver Hirsch­biegel)
Warum Hitler den 8. November 1939 überlebte. // Und warum der deutsche Film nicht besser wird.

Winnetous Sohn (André Erkau)
Mutma­chender Film für Kinder außerhalb der BMI-Normwerte.

In meinem Kopf ein Universum (Maciej Pieprzyca)
Respekt­voll, das zu visu­al­sieren, was der unter einer zereb­ralen Bewe­gungs­stö­rung leidende Mateusz nicht verba­li­sieren kann.

The Pyramid – Grab des Grauens (Grégory Levasseur)
Horror­ex­pe­di­tion durch drei­sei­tige Pyramide.

Run All Night (Jaume Collet-Serra)
Liam Neeson schießt und schießt und schießt.

Dessau Dancers – Wie der Break­dance fast sozia­lis­tisch wurde (Jan Martin Scharf)
Schön gemachtes Mock­u­m­en­tary über Break­dance im Sozia­lismus.

Nur eine Stunde Ruhe! (Patrice Leconte)
Ruheloser Mann will eigent­lich nur seine neue Schall­platte hören ... // Nerven­auf­rei­bende Tour de Force, die zum Glück nach einer Stunde vorbei ist.

A Blast – Ausbruch (Syllas Tzou­merkas)
Der Ausbruch einer Frau aus ihrem bishe­rigen Leben endet ohne Bestra­fung (siehe Thelma & Louise von 1991).

Ex Machina (Alex Garland)
Maschi­nen­frau trickst biolo­gi­sche Männer aus

Big Eyes (Tim Burton)
Schlimmer als die großen Augen ist nur Christoph Waltz.

A Girl Walks Home Alone At Night (Ana Lily Amirpour)
Iranische Vampirin beißt Männer tot, aber nur die bösen. // Jim Jarmusch auf gar nicht mal Iranisch.

The Gunman (Pierre Morel)
Sean Penn schießt (auch) oft. // Kraft­strot­zende Action mit gran­diosem Stier­kampf­arena-Showdown: das Ende von Europa.

The Voices (Marjane Satrapi)
Mann tötet Frauen und stellt ihre Köpfe in seinen Kühl­schrank.

Eden – Lost in Music (Mia Hansen-Løve)
Sex, drugs & dance­floors. // And Music!

Mai

Der Babadook (Jennifer Kent)
Der Horror­trip einer allein­er­zie­henden Mutter und ihrem grau­en­er­re­genden Kind.

Melodys Baby (Bernard Bell­e­f­roid)
Die Horror­trips einer Mutter werden wollenden Frau und einer dafür enga­gierten Leih­mutter

Die Augen des Engels (Michael Winter­bottom)
Cara Dele­vingne sieht sehr gut aus. Daniel Brühl nicht.

Dora oder die sexuellen Neurosen unserer Eltern (Stina Werenfels)
Der Film braucht die geistig behin­derte Dora, um sexuelles Begehren unbe­hin­dert und unver­klemmt zu zeigen.

Das Zimmer­mäd­chen Lynn (Ingo Haeb)
Hier bleibt kein Staubkorn liegen.

Lost River (Ryan Gosling)
Schöne Bilder aus zerstörten Land­schaften.

Kiss the Cook – So schmeckt das Leben (Jon Favreau)
Food-Porn als Roadmovie

Tracers (Daniel Benmayor)
Bewe­gungs­rei­cher Fahr­rad­ku­rier zwischen Krimi­na­lität und Liebe.

Mad Max – Fury Road (Georg Miller)
Furioses Mons­ter­truck­spek­takel auf Testo­steron. Oder: Für die Pubertät ist es nie zu spät.

Juni

Love & Mercy (Bill Pohlad)
Des Beach Boys Brian Wilson Leben zwischen Medi­ka­menten, Liebe und Gnade.

Die Lügen der Sieger (Christoph Hoch­häusler)
Lügen­presse für Fort­ge­schrit­tene. // Dazu gab es eine bodenlose Kritik in der SZ: »Wir bräuchten Cutter in diesem Land, die solche Dinge bemerken und gar nicht erst durch­gehen lassen. Wir bräuchten Produ­zenten mit der Macht, derart verun­glückte Ideen aus einem Film hinaus­zu­werfen, selbst wenn der Regisseur sie verzwei­felt vertei­digt. Und wir bräuchten ein Test­pu­blikum, dass sein Unver­s­tändnis äußert und bei den Machern mal nach­fragen kann, was da mit der seltsamen Prak­ti­kantin eigent­lich los ist.« Wir bräuchten Redak­teure, die noch wissen, was Film­kritik ist. Der Verfasser hat jetzt zumindest ein Sabba­tical eingelegt.

Victoria (Sebastian Schipper)
Wie plötzlich alle über nur eine einzige Einstel­lung sprachen.

Juli

Mollath – Und plötzlich bist du verrückt (Annika Blendl, Leonie Stade)
Leicht ermü­dender Film, weil Mollath in ihm zuviel schwa­dro­niert.

Am grünen Rand der Welt (Thomas Vinter­berg)
Film mit eman­zi­pierter Frau, der auch gut ausgeht. // »Let No Man Steal Your Thyme!«

Heil (Dietrich Brüg­ge­mann)
Die linke Szene, die Medien und die rechte Szene kriegen was auf die Mützen. Ein unter­schätzter Film, der ringsum austeilte und dafür vom Feuil­leton nicht gemocht wurde.

Den Menschen so fern (David Oelhoffen)
Nie war uns Camus so fremd. Aber: ein Western in Algerien. Lobens­wert.

Slow West (John Maclean)
Der bessere Western des Monats.

Ich seh, ich seh (Veronika Franz, Severin Fiala)
Fieses Zwil­lings­horror-Movie. Bester Vorfilm des Jahres: Drink und dreh.

Taxi Teheran (Jafar Panahi)
Day on Earth in Teheran.

August

Der Chor – Stimmen des Herzens (François Girard)
Herzlos in die Karriere gequälte Sing­vö­gel­chen im Konkur­renz­kampf.

Broadway Therapy (Peter Bogda­no­vich)
Bogda­no­vich macht einen auf Woody Allen.

Das Märchen der Märchen (Matteo Garrone)
Es waren einmal drei Märchen … // Atem­be­rau­bend verwo­benes Märchen mit vielen Cliff­han­gern.

Der Sommer mit Mamã (Anna Muylaert)
Geschichte aus dem nieen­den­wol­lenden Strom südame­ri­ka­ni­scher Dienst­bo­ten­ge­schichten.

September

Königin der Wüste (Werner Herzog)
Sand­far­bener Kitsch. // Nicole Kidman schwitzt nicht einmal in der Wüste.

Es ist schwer, ein Gott zu sein (Aleksey German)
Schlamm­schlacht des Jahres. In Schwarz­weiß und auf 35mm.

45 Years (Andrew Haigh)
Für die Midlife-Crises ist es nie zu spät.

Ich und Kaminski (Wolfgang Becker)
Der letzte Auftritt von Jacques Herlin (+2014), der sich 1980 mit Drei Leder­hosen in St. Tropez in unsere Herzen spielte.

Oktober

Horse Money (Pedro Costa)
Herme­tischster Film des besten portu­gie­si­schen Filme­ma­chers, heraus­ge­bracht vom mutigsten Verleih Deutsch­lands: Grandfilm.

Sicario (Denis Ville­neuve)
Wenn Frauen zu sehr schießen …

A Royal Night – Ein könig­li­ches Vergnügen (Julian Jarrold)
Nuit blanche in London, die tatsäch­lich Spaß macht.

Er ist wieder da (David Wnendt)
Der Tages­spiegel titelte am 7. Oktober 2015: »Der schon wieder« und schrieb direkt darunter »Flücht­lings­krise wird Chefsache«.
Die Zeitung entschul­digte sich. Siehe hier.

The Program – Um jeden Preis (Stephen Frears)
Wie Lance Armstrong fliegen lernte.

The Tribe (Myroslav Slabosh­py­tskiy)
Deftige Über­ra­schungen in ukrai­ni­scher Gehör­lo­sen­sprache ohne Unter­titel.

Der Marsianer – Rettet Mark Watney (Ridley Scott)
Matt Damon, unser Mann auf dem Mars.

Fami­li­en­fest (Lars Kraume)
Ein weiteres Fami­li­en­fest und noch mehr Schwie­rig­keiten.

Crimson Peak (Guillermo del Toro)
Schön ausge­leuch­tete Gespens­ter­ge­schichte.

Black Mass (Scott Cooper)
Nie sah Johnny Depp so hässlich aus.

American Ultra (Nima Nouriz­adeh)
Dauer­be­kiffter Schläfer wird doch noch aktiviert.

Picknick mit Bären (Ken Kwapis)
Altmän­ner­ge­schnatter.

A Perfect Day (Fernando León de Aranoa)
Ein nicht vorhan­denes Seil zieht sich als roter Faden durch die Geschichte.

The Last Witch Hunter (Breck Eisner)
The very last waste of time.

The Walk (Robert Zemeckis)
Die wieder­auf­er­stan­denen Twin Towers sind die heim­li­chen Stars des Films.

Macho Man (Christof Wahl)
COOL! STARK! MÄNNLICH! Machoman als Bastel­schlumpf.

Madame Margue­rite oder Die Kunst der schiefen Töne (Xavier Giannoli)
Madame Margue­rite: Großartig schrill, wunderbar falsch und sympa­thisch verrückt!

8 Sekunden – Ein Augen­blick Unend­lich­keit (Ömer Faruk Sorak)
Ein wenig zu anstren­gender, ein bisschen zu esote­ri­scher, aber sehr hinreißender und leiden­schaft­li­cher 7.260-Sekunden-Film.

November

Spectre (Sam Mendes)
Nach Daniel Craigs homo­ero­ti­schem Inter­mezzo mit Javier Bardem in Skyfall nun eine geron­to­phile Romanze mit der vier Jahre älteren Monica Bellucci.

Irra­tional Man (Woody Allen)
Junge Frau bringt Woody Allens Alter Ego zu Fall. // Die »Zeit« erregte durch verpöntes Spoilern: »Ich frage mich WARUM diese einfache Regel, die JEDE EINZELNE Filmseite dieser Welt beachtet (»Keine Spoiler und wenn, werden sie vorher gekenn­zeichnet!) von Tages­zei­tungen wie der ZEIT mit Füßen getreten wird? WARUM? P.S. Hab' den Film zum Glück schon in der Sneak gesehen, mir tun nur die anderen leid.«

Scouts vs. Zombies – Handbuch zur Zombie-Apoka­lypse (Chris­to­pher Landon)
Adoles­zie­rende Pfad­finder zwischen erstem Kuss und Zombie­jagd. Wunder­voll witzig!

Die Trapp Familie – Ein Leben für die Musik (Ben Verbong)
Es trappert die Mühle am rauschenden Bach.

El Club (Pablo Larraín)
Ein Club ausran­gierter Priester mit teils deftigen Verba­l­aus­fällen. Siehe auch Verstehen Sie die Béliers??

Virgin Mountain (Dagur Kári)
Großer Junge im Selbst­be­frei­ungs­kampf.

Eisen­stein in Guana­juato (Peter Greenaway)
Die Deflo­ra­tion des Herrn Eisen­stein im fernen Mexiko.

Die Tribute von Panem – Mockingjay Teil 2 (Francis Lawrence)
Als Philip Seymour Hoffman noch lebte …

Stonewall (Roland Emmerich)
Roland Emmerich wurde in den USA »White­wa­shing« vorge­worfen. Der LGBTI-Histo­ri­en­film zeigt haupt­säch­lich weiße Schwule. Trans­se­xu­elle Frauen, Lesben und »Persons of Color« treten nur in Neben­rollen auf. Das Set erinnere mehr an die Sesam­straße als die echte Chris­to­pher Street, maulte die Kritik.

Ewige Jugend (Paolo Sorren­tino)
Gelungene Expe­ri­mente im Kurhotel.

The Diary of a Teenage Girl (Marielle Heller)
Ein Film für alle Mädchen, die erwachsen geworden sind.

Ich und Earl und das Mädchen (Marielle Heller)
Der Krebsfilm des Jahres 2015. // Der dritte Teenage-Dying-Film des Jahres nach Coconut Hero und About a Girl.

Mia Madre (Nanni Moretti)
Regis­seurin am Rande des Nerven­zu­sam­men­bruchs. // Nanni Moretti im Wech­selbad der Gefühle.

The Gift (Joel Edgerton)
Ange­nehmer Thriller in leisen Tönen.

Highway to Hellas (Aron Lehmann)
Gut gemeint reicht nicht.

Die Highligen drei Könige (Jonathan Levine)
Witziger Weih­nachts­film voll Witz, Woll­pull­overn und Drogen.

Bridge of Spies – Der Unter­händler (Steven Spielberg)
Treffen sich zwei Spione …

Dezember

4 Könige (Theresa von Eltz)
Weih­nachten, Weih­nachten, Jugend­psych­ia­trie.

Alle Jahre wieder – Weih­nachten mit den Coopers (Jessie Nelson)
Diane Keaton ist hinter dem Weich­zeichner gerade noch zu erkennen

The Perfect Guy (David M. Rosenthal)
Stalked to death.

Das brandneue Testament (Jaco Van Dormael)
Gott ist ein Arschloch und wohnt tatsäch­lich in Brüssel.

Wie auf Erden (Kay Pollak)
Was macht ein Pfarrer, wenn kein Mensch mehr in seine Kirche kommt?

Der kleine Prinz (Mark Osborne)
Viel besser als befürchtet.

The Duke of Burgundy (Peter Strick­land)
…ist übrigens ein Falter. Ein Film wie von Agent Provo­ca­teur.

Heidi (Alain Gsponer)
Ein bewe­gender Anblick, wie Hannelore Hoger (»Bella Block«) durch die Schweizer Bergwelt reitet.

Mistress America (Noah Baumbach)
Gegen­sei­tiges Austricksen in Amerika.

Madame Bovary (Sophie Barthes)
Gelang­weilte Frau langweilt.

Carol (Todd Haynes)
Zwei Frauen im Drei­vier­tel­takt. // Frau zeigt Frau, wie Frausein geht.

Hilfe, ich hab meine Lehrerin geschrumpft (Sven Unter­waldt)
Otto Walkes bringt Lehr­körper zum Schrumpfen.

Unsere kleine Schwester (Hirokazu Koreeda)
Zarter Film. // Film, der wie ein Ozu ist.

Die Peanuts – Der Film (Steve Martino)
Charlie Brown & Snoopy – mehr als zwei­di­men­sional.

Mr. Holmes (Bill Condon)
Sherlock Holmes im selbst gewählten Exil.

Ich bin dann mal weg (Julia von Heinz)
Devid Striesow als Hape Kerkeling: Es funk­tio­niert.

Die Melodie des Meeres (Tomm Moore)
Poetisch, liebevoll, zauber­haft.

Bruder vor Luder (Tomas Erhart, Heiko Lochmann)
Wie Digital Natives auf Youtube berühmt wurden.

Jane Got a Gun (Gavin O’Connor)
Eine Frau sieht rot.

Die Vorsehung (Afonso Poyart)
Ein Mann sieht durch.

Remember (Atom Egoyan)
Nazijagd mit gran­dioser Geschichte und erstaun­li­chem Ende.

Joy – Alles außer gewöhn­lich (David O. Russell)
Allein­er­zie­hende Mutter rettet mit der Erfindung des ulti­ma­tiven Wischmops die US-ameri­ka­ni­sche Zivi­li­sa­tion.

Kirsch­blüten und rote Bohnen (Naomi Kawase)
Besonders schönes Kino.

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